Alan Tabern hat noch einiges zu tun, um sich am Ende des Jahres seine Tour Card zu sichern. 'The Saint' ist derzeit auf Platz 85 der Weltrangliste.
Tabern hat in der Vergangenheit schon einige Male die Q-School durchlaufen müssen. "Das ist immer eine sehr schwierige Aufgabe. Das Niveau dort ist immer sehr hoch. Ich denke, das neue System, bei dem Spieler, die gerade ihre Tour Card verloren haben, später einsteigen, ist viel fairer, so kommen die besten Spieler weiter", sagte Tabern dem Weekly Dartscast.
Der 54-jährige Engländer war im vergangenen Jahr noch auf der PDC Home Tour aktiv. "Normalerweise bin ich kein Fan von Online-Turnieren, weil oft nichts fair ist. Aber wenn die PDC ein Turnier organisiert, dann ist es fair und deshalb habe ich teilgenommen. Am Ende ist es wirklich gut ausgegangen, so dass wir trotz der Pandemie wettbewerbsfähig bleiben konnten."
Tabern braucht in den kommenden Monaten noch ein paar gute Ergebnisse, um sich seine Tour Card zu sichern. "Das wird bei der Super Series passieren müssen, aber die liegen mir nicht wirklich. Ich denke, an vier aufeinanderfolgenden Tagen Turniere zu spielen, ist ein bisschen zu viel. Andererseits will ich mich nicht zu sehr beschweren, schließlich ist es gut, dass wir in diesen schwierigen Zeiten Turniere spielen können."
Ausgaben
"Wegen dieser Pandemie ist es für mich besonders schwierig, alles zu organisieren", so Tabern weiter. "Ich habe keinen Sponsor, also muss ich alles selbst bezahlen, auch die Kosten für die ganzen Coronatests. Deshalb habe ich auch lange gezögert, zur vergangenen Super Series nach Deutschland zu reisen. Aber am Ende bin ich froh, dass ich es geschafft habe, denn ich habe am ersten Tag das Viertelfinale erreicht. Hoffentlich kann ich nächste Woche in Milton Keynes mindestens genauso gut abschneiden."
Sylke Puck ist seit vielen Jahren Teil unseres Redaktionsteams und gehört zu den vielseitigsten Mitgliedern von dartsnews.de. Sie berichtet regelmäßig in Liveblogs über aktuelle Turniere, verfasst Hintergrundberichte und Artikel und trägt mit ihrer Erfahrung und Leidenschaft wesentlich zur Qualität unserer Berichterstattung bei. Durch ihre zuverlässige Arbeitsweise, ihre Begeisterung für den Sport und ihren Blick für Details ist sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Teams geworden.
Die deutsche Sportjournalistin kam als Seiteneinsteigerin zum Journalismus und entdeckte 2021 ihre Leidenschaft für den Darts-Sport. Seitdem hat sie sich ein beachtliches Portfolio aufgebaut und sich als feste Größe in der Darts-Berichterstattung etabliert. Neben ihrer Arbeit für dartsnews.de schreibt sie gelegentlich auch für dartsnews.com, wo ihre Artikel ein internationales Publikum erreichen.
Ihr Schreibstil zeichnet sich durch Präzision, Einfühlungsvermögen und ein tiefes Verständnis für Spieler und Fans gleichermaßen aus – Eigenschaften, die sie zu einer wertvollen Stimme im DartsNews-Netzwerk machen.