Van Veen, Anderson und van Gerwen warten weiter auf ersten Ranglistentitel 2026 – Littler schon dreifach erfolgreich, Nijman doppelt

PDC
Donnerstag, 19 März 2026 um 9:30
Gary Anderson and Gian van Veen walk-off the Ally Pally stage together during an epic World Darts Championship semi-final
Das zehnte Ranglistenturnier der Saison, die European Darts Trophy, hat erneut interessante Kräfteverhältnisse innerhalb der PDC offengelegt. Der Gesamtsieg ging an Wessel Nijman, der das Finale mit 8:3 gegen Gerwyn Price gewann. Nijman schafft damit etwas, was in dieser Saison zuvor nur Luke Littler gelungen ist.

Littler bleibt der absolute Blickfang

Nach zehn Ranglistenturnieren in dieser Saison ist es Zeit für erste Schlussfolgerungen. Der absolute Blickfang bleibt Luke Littler. Der junge Engländer steht inzwischen bei drei Ranglistentiteln und führt damit die Wertung souverän an.
Littler scheint Woche für Woche sein hohes Niveau zu halten und präsentiert sich ausgesprochen konstant. „The Nuke“ gewann die Winmau World Masters, die UK Open und die Poland Darts Open. Damit untermauert er seinen Status als Nummer eins der Welt.
Dahinter hat sich Wessel Nijman eindrucksvoll in Szene gesetzt. Dank seines Sieges bei der European Darts Trophy ist er der zweite Spieler in dieser Saison mit mehreren Titeln. Zudem gewann Nijman das zweite Players Championship. Mit zwei Titeln 2026 zeigt der Niederländer, dass er nicht nur überraschen kann, sondern auch in der Lage ist, Turniere tatsächlich nach Hause zu bringen. Das unterstreicht seine Entwicklung und macht ihn für den weiteren Saisonverlauf zu einem ernstzunehmenden Namen.

Allesamt etablierte Namen

Dahinter folgt eine breite Gruppe mit jeweils einem Titel. Darunter befinden sich etablierte Namen wie Chris Dobey, Luke Humphries und Gerwyn Price. Auch Ross Smith und James Wade konnten bereits ein Turnier gewinnen.
Es gibt daher auch noch einige Namen welche komplett ohne Ranglistentitel bleiben. So warten Gian van Veen, Michael van Gerwen, Danny Noppert, Stephen Bunting und Nathan Aspinall im Jahr 2026 darauf. Michael van Gerwen konnte dieses Jahr schon das Saudi-Arabia Darts Masters und ein Premier League Spieltag gewinnen, beides zählt allerdings nicht in die Order of Merit.
Die Bilanz nach zehn Turnieren lässt sich in einer klaren Zweiteilung zusammenfassen. Littler hat einen kleinen Vorsprung herausgearbeitet, während sich Nijman als erster Verfolger positioniert hat. Dahinter ist das Feld völlig offen, mit mehreren Spielern, die jederzeit zuschlagen können.
Luke Littler bei seinem Triumph bei den UK Open
Luke Littler hat in dieser Saison bereits drei Ranglistentitel gewonnen
Mit einem noch großen Teil der Saison vor der Brust verspricht es ein spannender Kampf zu werden. Die Frage ist, ob Littler seinen Vorsprung weiter ausbauen kann oder ob Spieler wie Nijman und Humphries die Lücke schließen. Eines ist sicher: Die aktuelle Form scheint in diesem Jahr wichtiger denn je.
Am kommenden Wochenende erhalten die Spieler bereits die Chance auf einen neuen Ranglistentitel. Dann findet in Wieze nämlich die Belgian Darts Open statt, das dritte Turnier der PDC European Tour 2026. Luke Littler startet als Topfavorit ins Turnier, nachdem er im vergangenen Jahr im Finale mit 8:5 zu stark für den heimischen Favoriten Mike De Decker war.
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