Von Freitag, 29. August, bis Sonntag, 31. August, steht die
Flanders Darts Trophy in Antwerpen auf dem Programm. Es ist das zehnte European Tour Turnier der Saison. Insgesamt sind vier Deutsche und ein Österreicher am Start, von denen einige am Freitagnachmittag in Aktion treten werden.
Die
Flanders Darts Trophy ist Teil einer Reihe von European Tour Turnieren, bevor es im Oktober zum großen Finale kommt: der European Darts Championship. Die 32 besten Spieler der European Tour qualifizieren sich für dieses Finalturnier, so dass sich in den nächsten Wochen entscheiden wird, wen wir Ende nächsten Monats in der Dortmunder Westfalenhalle wiedersehen werden. Eine Reihe von bekannten Namen wie Jermaine Wattimena, Michael Smith und Raymond van Barneveld liegen derzeit auf Platz 32, sie werden also in den kommenden Turnieren hart arbeiten müssen, um sich zu qualifizieren.
Dave Chisnall gewann die Ausgabe 2024 und geht somit als Titelverteidiger in das Turnier. Er besiegte Ricardo Pietreczko im Finale des letzten Jahres mit 8-6. Am Freitagnachmittag ist die Eröffnungssession in Antwerpen angesetzt, und unten können Sie lesen, welche Spieler am Oche stehen werden.
Verfolgen Sie die Flanders Darts Trophy 2025 über unsere Live-Scores!Jermaine Wattimena gegen Leon Weber
Die Nachmittags-Session wird gleich vom ersten Deutschen eröffnet, denn Jermaine Wattimena tritt gegen
Leon Weber an. Wattimena ist in guter Form, steht aber, wie bereits erwähnt, kurz davor, sich für die European Darts Championship zu qualifizieren. Der Niederländer liegt derzeit auf Platz 30, nur £1.500 vor der Nummer 32. Ein guter Lauf in Antwerpen könnte jedoch dafür sorgen, dass The Machine Gun mit viel mehr Selbstvertrauen in die Finalturniere gehen kann. Dazu muss er allerdings erst einmal in der ersten Runde mit Weber fertig werden. Der Deutsche hat in diesem Jahr erst ein European Tour-Turnier gespielt, nämlich Sindelfingen. In der ersten Runde gewann er 6-3 gegen Ryan Joyce, verlor dann aber 6-4 gegen Peter Wright. Auf dem Papier sollte Wattimena mit seiner Erfahrung auf der European Tour der Favorit auf das Erreichen der zweiten Runde sein.
Dylan Slevin gegen Francois Schweyen
Im zweiten Spiel des Nachmittags treffen wir auf den ersten Belgier. Francois Schweyen wird gegen Dylan Slevin antreten müssen, um die zweite Runde zu erreichen. Schweyen konnte sich als Host Nation Qualifier qualifizieren, indem er Michael de Meyer mit 6-1 besiegte. Für den Belgier ist es jedoch nicht das Debüt auf der European Tour. Er war bereits Ende letzten Jahres in Antwerpen dabei, scheiterte aber in der ersten Runde mit 6-4 an Kevin Doets. Anfang des Jahres gelang es ihm auch, sich für das erste European Tour-Turnier in Wieze zu qualifizieren, aber auch dort war nach einer Runde Schluss. Diesmal war Wessel Nijman zu stark. Für Slevin wird es der erste Auftritt auf der European Tour in diesem Jahr sein. Der Ire hat noch wenig Erfahrung auf dieser Bühne, so dass Schweyen Chancen haben könnte, zum ersten Mal die erste Runde zu überstehen.
Luke Woodhouse gegen Johan Engstrom
Das dritte Spiel wird ein Duell zwischen Luke Woodhouse und Johan Engstrom sein. Woodhouse ist ein Stammgast auf der European Tour, kommt aber nie über die letzten 32 hinaus. Die einzige Ausnahme bildete in diesem Jahr die European Tour 6 in Sindelfingen, wo Woody überraschend das Halbfinale erreichte. Dort musste er sich aber schließlich seinem Landsmann Andrew Gilding geschlagen geben. Engstrom konnte sich in diesem Jahr bereits dreimal für ein European Tour-Turnier qualifizieren, kam aber nie über die erste Runde hinaus. In Sindelfingen verlor der Schwede in der ersten Runde gegen seinen kommenden Gegner Luke Woodhouse, der Engländer weiß also, was es braucht, um Engstrom zu schlagen. Und mit der Tatsache im Hinterkopf, dass Woody es eigentlich fast immer schafft, die zweite Runde zu erreichen, schätzen wir, dass dies am kommenden Wochenende wieder der Fall sein könnte.
Lukas Wenig gegen Kim Huybrechts
Wie Schweyen konnte sich auch Huybrechts am Donnerstagnachmittag als Host Nation Qualifier qualifizieren, indem er Sybren Gijbels in der entscheidenden Runde mit 6-2 besiegte. Huybrechts hat in diesem Jahr bereits vier Mal an einem European Tour-Turnier teilgenommen, aber Hurricane war bisher nicht wirklich erfolgreich. Nur einmal gelang es ihm, die zweite Runde zu erreichen, ansonsten war für den Belgier schon nach dem ersten Spiel Schluss. Wenig sitzt in etwa im selben Boot wie Huybrechts. Der Deutsche war in diesem Jahr bereits dreimal auf der European Tour und konnte ebenfalls nur einmal sein Auftaktspiel gewinnen. Huybrechts scheint aufgrund des Heimvorteils der leichte Favorit zu sein, aber man muss fairerweise sagen, dass dieses Match in beide Richtungen gehen kann und die Tagesform entscheidend sein wird.
Krzysztof Ratajski gegen Steve Lennon
Im fünften Spiel des Nachmittags sehen wir Krzysztof Ratajski gegen Steve Lennon. Ratajski hat in diesem Jahr erst vier Euro Tour Turniere gespielt, von denen er nur in München einigermaßen erfolgreich war. Beim German Darts Grand Prix erreichte The Polish Eagle dann das Viertelfinale, wo er schließlich gegen Josh Rock verlor. Lennon hatte in dieser Saison noch kein Spiel auf der European Tour bestritten. Es war ohnehin kein erfolgreiches Jahr für den Iren, der es bei den Players Championship-Turnieren nicht über die letzten 64 hinaus schaffte. Auf dem Papier sollte Ratajski mit seiner Erfahrung der große Favorit sein, aber Lennon könnte an einem guten Tag überraschen.
Cameron Menzies gegen Christian Kist
Christian Kist tritt gegen den blitzschnellen Cameron Menzies an. Der Niederländer hat ein farbloses Jahr hinter sich, mit wenigen schockierenden Ergebnissen auf der ProTour. Für Lipstick wird es das erste European Tour-Turnier des Jahres sein. Seine Auslosung mit Menzies ist nicht die einfachste, aber es gibt durchaus Chancen. Der Schotte ist ein Alles-oder-Nichts-Spieler, so dass seine Tagesform entscheidend sein wird. Auch das Tempo von Kist könnte eine Rolle spielen, da Menzies sehr schnell wirft und der Niederländer langsamer ist. Allerdings hat Cammy in diesem Jahr bereits zweimal ein Viertelfinale auf der European Tour erreicht.
Andrew Gilding gegen Mensur Suljovic
Das vorletzte Spiel des Nachmittags wird nicht das größte Spektakel bieten, was das Tempo angeht. Andrew Gilding kreuzt in seinem Erstrundenmatch die Schwerter mit
Mensur Suljovic, dem einzigen Ösaterreicher bei diesem Turnier. Gilding gewann dieses Jahr den European Darts Grand Prix in Sindelfingen, indem er den guten alten Gary Anderson im Finale mit 8-0 schlug. Damit hat Goldfinger gezeigt, dass er in guter Form in der Lage ist, jedes European Tour Turnier zu gewinnen. Suljovic war in letzter Zeit etwas von der Bildfläche verschwunden. Der Österreicher hat in diesem Jahr nur wenige Players Championship-Turniere gespielt, und das ohne Erfolg. Dennoch gelang es ihm, sich über den European Tour Card Holder Qualifier für das Turnier in Antwerpen zu qualifizieren. Im Vorfeld ist Gilding jedoch der haushohe Favorit auf den Einzug in den Samstag.
Gian van Veen gegen Adam Gawlas
Gian van Veen konnte Anfang des Jahres das Finale des German Darts Grand Prix erreichen, verlor dann aber gegen seinen Landsmann Michael van Gerwen, so dass ein erster European Tour Titel in weiter Ferne liegt. Mit Gawlas trifft der Niederländer auf einen Gegner, der sich nicht in der besten Phase seiner Karriere befindet. Der Tscheche hat in diesem Jahr noch nie an einem European Tour-Turnier teilgenommen und spielte bisher hauptsächlich auf der Development Tour. Dort hat er einmal das Finale erreicht, aber verloren. Van Veen sollte normalerweise keine Probleme haben, die zweite Runde zu erreichen, aber der Niederländer sollte Gawlas nicht unterschätzen.
Spielplan Freitagnachmittag Flanders Darts Trophy 2025
Schedule of Play
Speelschema |
Freitag, 29. August
Erste Runde
Nachmittagssession (ab 13:00 Uhr)
Jermaine Wattimena v Leon Weber
Dylan Slevin v Host Nation Qualifier 4
Luke Woodhouse v Johan Engstrom
Lukas Wenig v Host Nation Qualifier 2
Krzysztof Ratajski v Steve Lennon
Cameron Menzies v Christian Kist
Andrew Gilding v Mensur Suljovic
Gian van Veen v Adam Gawlas
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