Wessel Nijman zieht in dieser Statistik bereits nach wenigen Wochen mit Michael van Gerwen gleich und teilt sich Platz eins

PDC
Mittwoch, 17 Juni 2026 um 11:00
Wessel Nijman (2)
Seit 2018 haben einige der größten Namen im Profidarts regelmäßig gezeigt, warum sie als Nummer eins gesetzt in ein Players Championship-Turnier gingen. Dennoch belegen die Zahlen, dass es alles andere als selbstverständlich ist, diese Favoritenrolle auch in einen Turniersieg umzumünzen. Ein Überblick über die Players Championship-Titel, die seit 2018 vom topgesetzten Spieler gewonnen wurden, zeigt, welche Dartspieler unter dem Druck dieser Rolle am besten performt haben.

Nijman hat Van Gerwen eingeholt

An der Spitze stehen Michael van Gerwen und Wessel Nijman, die beide fünf Players Championship-Titel als Nummer eins der Setzliste errungen haben. Für Van Gerwen ist das keine Überraschung. Der Niederländer dominierte jahrelang den PDC-Zirkus und startete unzählige Floor-Turniere als Topseed. Dass er diese Position fünfmal in einen Titel ummünzte, unterstreicht seine außergewöhnlichen Qualitäten und seine Fähigkeit, mit den Erwartungen umzugehen.
Auffälliger ist die Präsenz von Wessel Nijman neben Van Gerwen. Der junge Niederländer hat sich in kurzer Zeit zu einer festen Größe auf der ProTour entwickelt und fügte gestern seinem Palmarès eine weitere Players Championship-Trophäe als Nummer eins gesetzt hinzu.
Damit zieht er mit Van Gerwen gleich. Das ist eine Leistung, die den rasanten Aufstieg Nijmans innerhalb der PDC zusätzlich betont und zeigt, dass er sich inzwischen mit den etablierten Namen messen kann.
Hinter dem niederländischen Duo folgt Gerwyn Price mit vier Titeln als Topgesetzter. Der ehemalige Weltmeister aus Wales hat in den vergangenen Jahren regelmäßig bewiesen, dass er auf Floor-Turnieren zur absoluten Weltspitze gehört. Dennoch blieb er knapp hinter Van Gerwen und Nijman zurück, was die Anzahl der als Nummer eins gesetzten gewonnenen Players Championship-Events angeht.
Gerwyn Price zeigt den Daumen nach oben
Gerwyn Price gewann bereits vier Players Championships als erstes Reekshoofd

Chisnall komplettiert die Top drei

Dave Chisnall belegt mit drei Titeln den vierten Platz. Der Engländer gilt – trotz einer schwächeren Phase in den vergangenen Monaten – als einer der erfolgreichsten Spieler auf der ProTour der letzten Jahre und hat eine beeindruckende Anzahl an Players Championship-Turnieren gewonnen. Drei davon holte er, als er als Nummer eins in das Event ging.
Zudem stehen Joe Cullen, Stephen Bunting und Peter Wright jeweils bei einem Titel als Nummer eins gesetzt. Obwohl diese Spieler allesamt große Erfolge auf höchstem Niveau gefeiert haben, zeigt diese Statistik, wie schwierig es ist, die mit einer Top-Setzposition verbundenen Erwartungen tatsächlich zu erfüllen.
Die Zahlen illustrieren nicht nur die Dominanz einiger bekannter Namen, sondern betonen auch, wie besonders es ist, als Favorit ein Players Championship zu gewinnen. Gerade auf dem Floor, wo das Feld oft äußerst konkurrenzfähig ist und Überraschungen an der Tagesordnung sind, ist der Status als Nummer eins gesetzt keine Erfolgsgarantie. Das macht die Leistungen von Van Gerwen und vor allem des rasant aufstrebenden Nijman umso beeindruckender.
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