Wessel Nijman zieht in dieser Statistik bereits nach wenigen Wochen mit Michael van Gerwen gleich und teilt sich Platz eins
PDC
Seit 2018 haben einige der größten Namen im Profidarts regelmäßig gezeigt, warum sie als Nummer eins gesetzt in ein Players Championship-Turnier gingen. Dennoch belegen die Zahlen, dass es alles andere als selbstverständlich ist, diese Favoritenrolle auch in einen Turniersieg umzumünzen. Ein Überblick über die Players Championship-Titel, die seit 2018 vom topgesetzten Spieler gewonnen wurden, zeigt, welche Dartspieler unter dem Druck dieser Rolle am besten performt haben.
Nijman hat Van Gerwen eingeholt
An der Spitze stehen Michael van Gerwen und Wessel Nijman, die beide fünf Players Championship-Titel als Nummer eins der Setzliste errungen haben. Für Van Gerwen ist das keine Überraschung. Der Niederländer dominierte jahrelang den PDC-Zirkus und startete unzählige Floor-Turniere als Topseed. Dass er diese Position fünfmal in einen Titel ummünzte, unterstreicht seine außergewöhnlichen Qualitäten und seine Fähigkeit, mit den Erwartungen umzugehen.
Auffälliger ist die Präsenz von Wessel Nijman neben Van Gerwen. Der junge Niederländer hat sich in kurzer Zeit zu einer festen Größe auf der ProTour entwickelt und fügte gestern seinem Palmarès eine weitere Players Championship-Trophäe als Nummer eins gesetzt hinzu.
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Damit zieht er mit Van Gerwen gleich. Das ist eine Leistung, die den rasanten Aufstieg Nijmans innerhalb der PDC zusätzlich betont und zeigt, dass er sich inzwischen mit den etablierten Namen messen kann.
Hinter dem niederländischen Duo folgt Gerwyn Price mit vier Titeln als Topgesetzter. Der ehemalige Weltmeister aus Wales hat in den vergangenen Jahren regelmäßig bewiesen, dass er auf Floor-Turnieren zur absoluten Weltspitze gehört. Dennoch blieb er knapp hinter Van Gerwen und Nijman zurück, was die Anzahl der als Nummer eins gesetzten gewonnenen Players Championship-Events angeht.

Gerwyn Price gewann bereits vier Players Championships als erstes Reekshoofd
Chisnall komplettiert die Top drei
Dave Chisnall belegt mit drei Titeln den vierten Platz. Der Engländer gilt – trotz einer schwächeren Phase in den vergangenen Monaten – als einer der erfolgreichsten Spieler auf der ProTour der letzten Jahre und hat eine beeindruckende Anzahl an Players Championship-Turnieren gewonnen. Drei davon holte er, als er als Nummer eins in das Event ging.
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Zudem stehen Joe Cullen, Stephen Bunting und Peter Wright jeweils bei einem Titel als Nummer eins gesetzt. Obwohl diese Spieler allesamt große Erfolge auf höchstem Niveau gefeiert haben, zeigt diese Statistik, wie schwierig es ist, die mit einer Top-Setzposition verbundenen Erwartungen tatsächlich zu erfüllen.
👑𝗠𝗼𝘀𝘁 𝗣𝗹𝗮𝘆𝗲𝗿 𝗖𝗵𝗮𝗺𝗽𝗶𝗼𝗻𝘀𝗵𝗶𝗽 𝘁𝗶𝘁𝗹𝗲𝘀 𝘄𝗼𝗻 𝗮𝘀 𝗻𝘂𝗺𝗯𝗲𝗿 𝗼𝗻𝗲 𝘀𝗲𝗲𝗱
— PremiumDartdata (@PremiumDartData) June 16, 2026
𝘚𝘪𝘯𝘤𝘦 2018
𝟱𝘅 van Gerwen🇳🇱
𝟱𝘅 Nijman🇳🇱 (+1)
𝟰𝘅 Price🏴
𝟯𝘅 Chisnall🏴
𝟭𝘅 Cullen🏴
𝟭𝘅 Bunting🏴
𝟭𝘅 Wright🏴
Die Zahlen illustrieren nicht nur die Dominanz einiger bekannter Namen, sondern betonen auch, wie besonders es ist, als Favorit ein Players Championship zu gewinnen. Gerade auf dem Floor, wo das Feld oft äußerst konkurrenzfähig ist und Überraschungen an der Tagesordnung sind, ist der Status als Nummer eins gesetzt keine Erfolgsgarantie. Das macht die Leistungen von Van Gerwen und vor allem des rasant aufstrebenden Nijman umso beeindruckender.

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026










