Das WDF Ranking wurde zum 19.Mai aktualisiert. Weiterhin an der Spitze steht der große Niederländer obwohl er in diesem Jahr kaum WDF Turniere gespielt hat. Bester Deutscher ist Liam-Maendl Lawrence auf Platz 40.
Daher kann es sein, dass er noch von Danny Porter eingeholt wird. Der Demolisher hat eine wechselhafte Zeit hinter sich, seit seinem Auftritt in Lakeside im Dezember verlief nicht alles nach Plan.
Sein anderes Turnier seit der 0:3-Niederlage gegen Francois Schweyen in Lakeside war eine 3:4-Niederlage gegen Zac Spain bei den South Australian Classic. Er spielt also immer noch, dominiert aber nicht mehr so wie in der letzten Saison, in der er den Spitzenplatz belegte.
Dritter ist - wenig überraschend - Corne Groeneveld, wenn man sein bisheriges Jahr betrachtet. Der 34-Jährige musste sich letztes Jahr für Lakeside qualifizieren, aber jetzt ist er Dritter in der Rangliste. Außerdem liegt er auf Platz 4 der Weltmeisterschafts-Renntabelle und auf Platz 3 für die World Masters.
Allein im Jahr 2025 war es ein großartiges Jahr. Er gewann die Faroe Islands Darts Open, die Torshavn Open, die Iceland Masters und die Denmark Masters. Kürzlich kehrte er bei den bronzefarbenen Cyprus Classic zurück und verlor gegen den späteren Sieger "The Deadly Rose" John Michael.
WDF-Ranking vom 19. Mai 2025
| 1. |
Jimmy van Schie
|
690 |
| 2. |
Danny Porter
|
623 |
| 3. |
Corné Groeneveld
|
570 |
| 4. |
James Beeton
|
516 |
| 5. |
Jason Brandon
|
463 |
| 6. |
Benjamin Pratnemer
|
461 |
| 7. |
Alex Spellman
|
449 |
| 8. |
Peter Machin
|
447 |
| 9. |
Leonard Gates
|
437 |
| 10. |
Thomas Junghans
|
393 |
| 11. |
Brian Raman
|
383 |
| 12. |
David Fatum
|
381 |
| 13. |
Francois Schweyen
|
377 |
| 14. |
Ben Robb
|
370 |
| 15. |
Ryan Hogarth
|
350 |
| 16. |
Cliff Prior
|
330 |
| 17. |
Dennis Nilsson
|
315 |
| 18. |
Reece Colley
|
309 |
| 19. |
Carl Wilkinson
|
296 |
| 20. |
Alexander Merkx
|
288 |
| 21. |
Karl Schaefer
|
286 |
| 22. |
Martyn Turner
|
286 |
| 23. |
Raymond Smith
|
283 |
| 24. |
Xanti Van den Bergh
|
280 |
| 25. |
Shane McGuirk
|
279 |
| 26. |
Paul Lim
|
274 |
| 27. |
Marko Kantele
|
273 |
| 28. |
Mark Cleaver
|
271 |
| 29. |
Edwin Torbjörnsson
|
271 |
| 30. |
Jeffrey Sparidaans
|
270 |
| 31. |
Kai-Fan Leung
|
266 |
| 32. |
Neil Duff
|
258 |
| 33. |
Andy Davidson
|
253 |
| 34. |
Daniel Zapata
|
250 |
| 35. |
Brandon Weening
|
249 |
| 36. |
Bradley Kirk
|
249 |
| 37. |
David Cameron
|
244 |
| 38. |
Sybren Gijbels
|
239 |
| 39. |
Dave Ladley
|
237 |
| 40. |
Liam Maendl-Lawrance
|
235 |
| 41. |
Michael Cassar
|
234 |
| 42. |
Darren Johnson
|
230 |
| 43. |
Matthew Edgar
|
221 |
| 44. |
Scott Walters
|
218 |
| 45. |
Alex Williams
|
215 |
| 46. |
Robbie Phillips
|
205 |
| 47. |
Jonny Tata
|
201 |
| 48. |
Callum Francis
|
192 |
| 49. |
Hannes Schnier
|
191 |
| 50. |
Jim McEwan
|
190 |
| 51. |
Darren Williams
|
190 |
| 52. |
Aaron Turner
|
188 |
| 53. |
Moreno Blom
|
187 |
| 54. |
Alain Abiabi
|
186 |
| 55. |
Mike Gillet
|
186 |
| 56. |
Johan Engström
|
181 |
| 57. |
Bailey Marsh
|
180 |
| 58. |
Craig Caldwell
|
177 |
| 59. |
Daniel Bauerdick
|
175 |
| 60. |
Jeff Springer
|
172 |
| 61. |
Kevin Luke
|
166 |
| 62. |
Mick Lacey
|
164 |
| 63. |
Brad Hamill
|
163 |
| 64. |
Carlo van Peer
|
160 |
| 65. |
John Michael
|
159 |
| 66. |
Jenson Walker
|
158 |
| 67. |
Tonni Sørensen
|
157 |
| 68. |
Howard Jones
|
154 |
| 69. |
Ethan De Veyra
|
148 |
| 70. |
Elliot Milk
|
147 |
| 71. |
Stefan Schroder
|
146 |
| 72. |
Jonas Masalin
|
146 |
| 73. |
Raymond van den Ende
|
142 |
| 74. |
David Platt
|
141 |
| 75. |
Petri Rasmus
|
136 |
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Aktuelle Kommentare
- Aha. Danke für die Links. Erklärt für mich trotzdem nicht, warum beim Bogenschießen Frauen und Männer in einer Mannschaft spielen. Und beim Dressurreiten sind ebenfalls Frauen und Männer in einer Mannschaft und das, obwohl hier auch eine Körperlichkeit vorausgesetzt ist. Gilt sogar bei den olympischen Spielen!
Der Podcast "Tops Tops Tops" (Folgen 70 und 72) beschäftigt sich ausführlich, sachlich und absolut nachvollziehbar mit dem Thema.
- Zahlen auf Bullseye und 25 wären interessant. Und Zahlen zu Darts die schon im Board gesteckt haben und wieder rausgefallen sind auch. Um Abpraller geht es bei der Debatte überhaupt nicht.
- Das sehe ich völlig anders. Sicher finde ich es auch gut das Michael v. G. oftmals sehr direkt seine Meinung sagt.
Jedoch wegen solch einer witzig gemeinten Aussage sich gleich so angepisst zu fühlen halte ich für einen Profi als unangemessen, übertrieben und ja sogar lächerlich. Das er zudem noch Michael Unterbuchner damit herabwürdigt halte ich für unverschämt.
Auch wenn wir alle wissen das MvG der bessere Spieler ist.
Also, MvG du hast mich sehr ent-täuscht.
- Korrekt, dann würde ein Michael Smith nicht mehr gegen Mickey Mansell antreten weil er ihn nicht mag. Spessart sollte bestraft werden
- Studie 1 (2023, Journal of Clinical and Diagnostic Research)
* Titel: Gender Difference in Hand-eye Coordination in Young Adults
* Stichprobe: 90 junge Erwachsene
* Ergebnis: Männer zeigten bessere Effizienz, weniger Fehler und schnellere Ausführung
Studie 2 (2020, NIH / PubMed Central)
* Titel: Sex differences in visuomotor tracking
* Ergebnis: Klarer männlicher Vorteil bei präziser Hand-Tracking-Aufgabe
Studie 3 (Middlesex University, Darts)
* Titel: Gender differences in target throwing skills and dart playing performance
* Ergebnis:
* Männer im Schnitt genauer beim Zielwerfen
* Unterschied verschwindet teilweise bei Nutzung der „schwachen Hand“
Kann man sich alle im Internet anschauen
- ...ich will wieder in verrauchten und abgef....en Kneipen spielen. Mit Fertigpizza, Mettbrötchen und Jacky "Zahl einen, bekommste 3" Abend. :-)
- Michael reagiert auf diesen harmlosen Satz wie ein Mädchen, dass sich fühlt als hätte man ihr die Krone verschoben. Michael, du bis ein Hammerspieler, aber übertreibe es nicht.
- @ 19Marcel88: Dann bist Du aber (fast) der Einzige, der die Studie kennt. Kannst Du dann erklären, warum beim Bogenschießen Frauen und Männer in einer Mannschaft spielen? Das ist ja ziemlich vergleichbar mit Darts: Mentalsport bei dem eine sehr gute Auge-Hand-Koordination gebraucht wird.

Man kann die Reaktion von Michael van Gerwen sicher kritisch sehen, gerade was den Ton angeht. Gleichzeitig gehört eine gewisse Direktheit und Emotionalität im Darts auch dazu – besonders bei einem Spieler mit seinem Ehrgeiz und Selbstverständnis.
Ich finde aber auch, dass man den Kontext nicht ganz ausblenden sollte. Wenn Michael Unterbuchner vorab einen scherzhaften Kommentar in diese Richtung macht, kann das – auch wenn es locker gemeint ist – unterschiedlich aufgefasst werden. Gerade bei großen Leistungsunterschieden wirkt so ein Spruch schnell unpassend.
Am Ende liegt die Wahrheit wahrscheinlich irgendwo dazwischen: Unterbuchners Kommentar war eher als lockerer Witz gemeint, während van Gerwen sehr direkt und ernst darauf reagiert hat. Beides ist nicht ideal, aber auch nicht ungewöhnlich im sportlichen Wettbewerb.
Aber die Aussage als fies und unverschämt hinzustellen ist doch bissl übertrieben. Michael van gerwen ist immer sehr sportlich, auch wenn er verliert, er reflektiert dann im Anschluss über seine eigene Leistung. Ich denke Unterbuchner sollte erstmal etwas gewinnen bevor er Witze über einen der erfolgreichsten Spieler der Dartsgeschichte macht- Es gibt Studien zur Hand-Augen-Koordination im Sport und diese zeigen geschlechtsspezifische Unterschiede in Leistung und Trainingseffekten bei Männern und Frauen. Wenn es keine Unterschiede gäbe hätten wir deutlich mehr Frauen auf Top Niveau. Beau Greaves ist ein absolutes Ausnahme Talent, das zeigt auch den Klassenunterschied zu den restlichen Damen.
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