Der Zweikampf um die Vorherrschaft auf der DPNZ Tour spitzt sich weiter zu. Kayden Milne und
Ben Robb liegen aktuell exakt gleichauf, nachdem beide Spieler jeweils zwei Titel gewonnen haben. Am vergangenen Wochenende standen in Christchurch die Turniere drei und vier auf dem Programm. Insgesamt gingen 97 Teilnehmer an den Start.
Wie schon beim Eröffnungswochenende sicherte sich Milne den ersten Titel des Wochenendes. Er startete stark ins Turnier, blieb in der Gruppenphase ungeschlagen und bestätigte seine Form anschließend auch in der K.-o.-Runde.
Milne startet stark ins Wochenende
In der K.-o.-Phase musste Milne gleich dreimal in den Decider, behielt jedoch jedes Mal die Nerven. Nacheinander setzte er sich gegen Jamie Hamill, Josh Roberts und Frank Bush durch und zog souverän ins Halbfinale ein.
Dort kam es zum ersten direkten Duell mit Ben Robb. Milne setzte sich mit 6:4 durch und erreichte das Finale. Dort traf er auf Jack Sheppard, der zuvor im Viertelfinale für eine Überraschung gesorgt hatte, als er Jonny Tata aus dem Turnier warf.
Das Endspiel verlief in drei klar erkennbaren Phasen. Milne startete furios und gewann die ersten drei Legs. Sheppard reagierte stark und glich zum 3:3 aus. In der entscheidenden Phase übernahm Milne jedoch wieder die Kontrolle, gewann vier Legs in Serie und sicherte sich mit einem überzeugenden 7:3-Erfolg den Titel.
Robb setzt ein Zeichen
Am zweiten Turniertag schlug Ben Robb zurück und setzte ein deutliches Ausrufezeichen. Das Szenario erinnerte stark an das zweite Turnier des Eröffnungswochenendes, bei dem er ebenfalls den Titel gewonnen hatte. „Big Rigg“ dominierte die Gruppenphase und zog als Gruppensieger in die K.-o.-Runde ein.
Ben Robb führt derzeit die DPNZ Tour an
Auch dort blieb Robb äußerst souverän. Auf dem Weg ins Finale gab er lediglich vier Legs ab. Im Halbfinale traf er erneut auf Milne, doch diesmal ließ Robb keine Spannung aufkommen. Mit einem klaren 6:1-Erfolg nahm er eindrucksvoll Revanche.
Im Finale wartete Mark Cleaver. Die Partie entwickelte sich zunächst zugunsten von Cleaver, der mit einer starken Leistung 5:2 in Führung ging und klar auf Titelkurs lag. Robb erhöhte jedoch rechtzeitig das Tempo und kämpfte sich zurück in die Partie.
Es folgte ein beeindruckendes Comeback. Robb gewann fünf Legs in Serie in 21, 13, 15, 17 und 18 Darts und drehte das Match vollständig. Mit einem 7:5-Erfolg sicherte er sich doch noch den Titel. Cleaver hatte zwischenzeitlich Chancen, einen Decider zu erzwingen, vergab jedoch drei Doppel-Darts.
Mit diesen Ergebnissen bleibt das Duell zwischen Milne und Robb weiterhin völlig offen. Beide Spieler präsentieren sich in starker Form und prägen aktuell das Geschehen auf der neuseeländischen DPNZ Tour. Die kommenden Turniere werden zeigen, wer sich in diesem packenden Zweikampf entscheidend absetzen kann.
Ergebnisse DPNZ Tour 3 & 4
| Turnier |
Runde |
Spieler 1 |
Ergebnis |
Spieler 2 |
| DPNZ Tour 3 | Viertelfinale | Jack Sheppard | 5-3 | Jonny Tata |
| DPNZ Tour 3 | Viertelfinale | Max Dallimore | 5-3 | John Hurring |
| DPNZ Tour 3 | Viertelfinale | Ben Robb | 5-3 | Jordan Bennett-Davies |
| DPNZ Tour 3 | Viertelfinale | Kayden Milne | 5-4 | Frank Bush |
| DPNZ Tour 3 | Halbfinale | Jack Sheppard | 6-5 | Max Dallimore |
| DPNZ Tour 3 | Halbfinale | Kayden Milne | 6-4 | Ben Robb |
| DPNZ Tour 3 | Finale | Kayden Milne | 7-3 | Jack Sheppard |
| DPNZ Tour 4 | Viertelfinale | Craig Pullen | 5-2 | Darren Dummigan |
| DPNZ Tour 4 | Viertelfinale | Mark Cleaver | 5-3 | John Hurring |
| DPNZ Tour 4 | Viertelfinale | Ben Robb | 5-1 | Josh Walters |
| DPNZ Tour 4 | Viertelfinale | Kayden Milne | 5-2 | Haupai Puha |
| DPNZ Tour 4 | Halbfinale | Mark Cleaver | 6-4 | Craig Pullen |
| DPNZ Tour 4 | Halbfinale | Ben Robb | 6-1 | Kayden Milne |
| DPNZ Tour 4 | Finale | Ben Robb | 7-5 | Mark Cleaver |
Aktueller Stand der DPNZ Tour
| Rang |
Spieler |
Punkte |
| 1 | Ben Robb | 2500 |
| 2 | Kayden Milne | 2450 |
| 3 | Jonny Tata | 1400 |
| 4 | Mark Cleaver | 1250 |
| 5 | Haupai Puha | 1150 |
| 6 | Jack Sheppard | 950 |
| 7 | Caleb Hope | 700 |
| 8 | Darren Herwini | 550 |