Die Dauerbrenner des World Cup of Darts: Michael van Gerwen, Gary Anderson und weitere Rekordteilnehmer
PDC
Der World Cup of Darts hat sich im Laufe der Jahre zu einem der besonderen innerhalb der PDC entwickelt. Wo im Dartsport normalerweise individuelle Klasse im Mittelpunkt steht, geht es hier um Zusammenarbeit, Nationalteams und das Finden der richtigen Balance zwischen Erfahrung und Form. In diesem Kontext fallen bestimmte Spieler durch ihre enorme Zahl an Teilnahmen besonders auf. Das illustriert nicht nur ihre Beständigkeit auf höchstem Niveau, sondern auch ihren konstanten Wert für ihr Land in diesem einzigartigen Nationenturnier.
Suljović und O'Connor stets am Start
In diesem Rahmen bleiben zwei Namen unvermeidlich, wenn es um Kontinuität geht: Mensur Suljović und William O’Connor. Beide Spieler haben sich zu wahren Evergreens entwickelt, sie waren nämlich immer beim World Cup of Darts dabei. Sie gehören zu der ausgewählten Gruppe von Dartspielern, die in allen Ausgaben des World Cup of Darts aktiv waren.
Ihre lange Dienstzeit macht sie zu wichtigen Bezugspunkten in der Historie des Events, in dem Länder fortwährend nach Stabilität in ihren Aufstellungen suchen und diese beiden Spieler diese Rolle seit Jahren ausfüllen.
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Neben diesen absoluten Konstanten gibt es mehrere Spieler, die eine beeindruckende Anzahl an Teilnahmen vorzuweisen haben. So haben verschiedene etablierte Namen inzwischen die Grenze von zehn oder mehr World-Cup-Einsätzen überschritten, was in der relativ kurzen Geschichte des Turniers ein Zeichen außergewöhnlicher Konstanz ist. Diese Spieler qualifizierten sich immer wieder für ihr Land und erwiesen sich damit als unverzichtbar im internationalen Teamwettbewerb.
Zehnte Teilnahme für 'Mighty Mike'
In dieser Gruppe stechen unter anderem Michael van Gerwen, Gary Anderson und Paul Lim hervor. Van Gerwen hat inzwischen mehr als zehn Teilnahmen auf dem Konto und war oft die treibende Kraft hinter dem niederländischen Team, insbesondere in den Jahren, in denen er gemeinsam mit Raymond van Barneveld antrat. Anderson und Lim gehören ebenfalls zur Kategorie der Routiniers, die seit Jahren dabei sind und ihre Länder immer wieder auf der Weltbühne vertreten.
Auch Devon Petersen und Krzysztof Ratajski zählen zu den Spielern mit zweistelligen Teilnahmezahlen. Bei beiden steht der Zähler inzwischen bei mehr als zehn Ausgaben, was ihre Rolle als feste Größen innerhalb Südafrikas beziehungsweise Polens unterstreicht. Ihre Präsenz im Turnier war über die Jahre ein konstanter Faktor, wobei sie jeweils die Rolle des Anführers innerhalb ihrer Nationalteams übernahmen.
Die Geschichte des World Cup ist zudem von besonderen Meilensteinen geprägt. Mickey Mansell schrieb beispielsweise Geschichte, indem er als erster Spieler zwei verschiedene Länder im Turnier vertrat. Solche Momente betonen den einzigartigen Charakter des Wettbewerbs, in dem nationale Identität und sportliche Laufbahnen bisweilen auf unerwartete Weise zusammenkommen.

Mickey Mansell trat zuvor für Nordirland an und startet nun für Irland
Was diese Statistiken vor allem verdeutlichen, ist, wie der World Cup of Darts in relativ kurzer Zeit zu einer Bühne geworden ist, auf der Erfahrung von unschätzbarem Wert ist. Spieler wie Suljović, O’Connor und ihre Kollegen mit zweistelligen Teilnahmezahlen bilden das Rückgrat der Turniergeschichte. Gleichzeitig bleibt die Dynamik groß, da neue Generationen von Dartspielern jedes Jahr nachrücken und versuchen, sich ihren Platz in dieser Ehrenliste zu erkämpfen.
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Mit den kommenden Ausgaben vor Augen bleibt die Frage, welche Spieler ihre Zahl an Teilnahmen weiter ausbauen und wer sich endgültig in die Geschichtsbücher des Turniers spielen wird. Eines ist jedoch klar: Erfahrung bleibt ein ausschlaggebender Faktor beim World Cup of Darts, und die Namen, die bereits über zehn Teilnahmen hinaus ragen, haben der Entwicklung des Events ihren Stempel nachhaltig aufgedrückt.
Apart from ever-presents Mensur Suljović and William O'Connor five more players attended 10 or more World Cups. The most experienced duo are the Irish (19 participations) with Mickey Mansell becoming the first one to represent two different countries at the event. pic.twitter.com/BfjZ3kc9Nd
— TheRedBit 🔴 (@TheRedBit180) June 8, 2026

Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026












