"Eine harte Lektion, aus der ich aber viel gelernt habe" - Adrian Lewis blickt auf seinen berühmten Zusammenstoß mit Peter Manley zurück

PDC
Samstag, 18 Mai 2024 um 16:00
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Neben seinen sportlichen Erfolgen ist Adrian Lewis auch für seine Krawalle am und neben dem Board bekannt. Im "The Checkout Extra"-Podcast blickte er auf zwei dieser Zusammenstöße zurück.
Der vielleicht berühmteste Vorfall, an dem Lewis beteiligt war, ereignete sich im Viertelfinale der Darts Weltmeisterschaft 2006. Lewis, der in diesem Jahr sein Debüt bei der Weltmeisterschaft gab, trat gegen den erfahrenen Peter Manley an.
"Peter war dafür bekannt, dass er gerne Mental Games spielt", sagt Lewis. "Ich war also darauf vorbereitet, obwohl man immer hofft, dass er sich ein wenig zurückhält. Außerdem stand viel auf dem Spiel: Ich konnte bei meiner ersten WM direkt ins Halbfinale einziehen und Peter war auf der Jagd nach seinem ersten Weltmeistertitel."
"Wir waren noch nicht lange auf der Bühne, da fing Peter schon an, die ganze Zeit hinter meinem Rücken zu reden, das machte mich nervös. Als es immer weiter ging, verließ ich schließlich die Bühne. Er hatte erreicht, was er wollte, und das ging mir auf die Nerven und brachte mich aus dem Konzept. Als ich wieder auf die Bühne kam, ging es wieder von vorne los. Ich konnte mich einfach nicht mehr konzentrieren und habe das Spiel schließlich mit 5-3 verloren. Das war eine harte Lektion für mich, aber ich habe viel daraus gelernt."
Adrian Lewis
Adrian Lewis
Aufregung mit Justicia
2018 wurde Lewis erneut in einen Zusammenstoß verwickelt, dieses Mal mit José Justicia. Während eines Qualifikationsturniers für die UK Open ging Lewis fast auf den Spanier los, was ihm schließlich eine Geldstrafe von £3.000 und eine dreimonatige Sperre einbrachte.
"Das war im Nachhinein gesehen komplett meine eigene Schuld", blickt Lewis zurück. "Er wollte sich mir gegenüber ein bisschen beweisen, weil ich vorher gesagt hatte, dass ich keine Ahnung habe, wer er ist. Ich habe mich von einigen seiner Bewegungen irritieren lassen und mich gehen lassen, das hätte nicht passieren dürfen."