Round-up International Darts Open Freitagabend | Springer scheitert an Manby – auch Krohne und Maendl-Lawrence verlieren

PDC
Freitag, 22 Mai 2026 um 23:00
Niko Springer (2)
Die erste Runde der International Darts Open wurde am Freitagabend abgeschlossen. Mit Paul Krohne, Niko Springer und Liam Maendl-Lawrence waren auch drei deutsche Spieler im Einsatz. Zudem standen Topstars wie Dave Chisnall, Joe Cullen und Dirk van Duijvenbode auf der Bühne in Riesa.
Den Abend der International Darts Open eröffnete Liam Maendl-Lawrence gegen Dave Chisnall. Beide Spieler hatten zunächst Probleme in die Partie zu finden. Der Deutsche sicherte sich über die D4 eine frühe 2-0 Führung, ehe Chisnall besser ins Match kam und ausglich. Zwar ging Maendl-Lawrence nochmals in Führung, doch anschließend drehte Chisnall die Partie mit einem 138er Checkout. Danach zog der Engländer davon und machte mit einem 110er Finish auf der D18 den 6-3 Sieg perfekt.
Im zweiten Spiel traf Kevin Doets auf Tom Bissell. Der Niederländer dominierte die Partie von Beginn an. Bissell erhielt lediglich zwei Doppeldarts, während Doets nahezu alles konsequent bestrafte. Der Niederländer gewann mit 6-0 und spielte dabei einen Average von über 102 Punkten. Er beendete das Spiel mit 180-170 und checkte dann 15 Punkte in zwei Darts.
Danach griff mit Paul Krohne der letzte deutsche Host Nation Qualifier ins Geschehen ein. Gegen den Iren William O'Connor begann Krohne ordentlich, ließ im ersten Leg jedoch sechs Darts auf Tops liegen. O’Connor nutzte das direkt aus und ging in Führung. Anschließend erhöhte der Ire mit einem 13-Darter auf 2-0 und checkte danach 106 Punkte zum 3-0. Krohne verkürzte zwar noch auf 2-5, doch O’Connor machte mit einem starken 121er Checkout über das Bullseye alles klar.
Zwischen Joe Cullen und Chris Landman entwickelte sich anschließend eine spannende Partie. Die ersten vier Legs gingen jeweils mit dem Anwurf, ehe Landman erstmals breakte. Cullen holte sich das Break zwar direkt zurück, doch Landman nutzte weitere Fehler des Engländers und zog auf 5-3 davon. Cullen kämpfte sich allerdings zurück, erzwang mit einem 112er Finish den Decider und entschied diesen schließlich auf der D20 für sich.
Auch das Duell zwischen Rob Cross und Dirk van Duijvenbode blieb bis zum Ende offen. Zunächst hielten beide Spieler ihren Anwurf, ehe van Duijvenbode erste Chancen auf ein Break liegen ließ. Cross nutzte die Fehler des Niederländers aus und profitierte später davon, dass „Aubergenius“ gleich fünf Doppeldarts zur möglichen 5-4 Führung vergab. Im entscheidenden Leg behielt Cross schließlich die Nerven und checkte die D10 zum Sieg.
Im Anschluss lieferten sich Krzysztof Ratajski und Cristo Reyes eine fehlerhafte Partie auf die Doppel. Ratajski setzte sich am Ende mit einem 48er Checkout auf der D16 durch und gewann trotz eines Averages von lediglich 86 Punkten.
Danach stand mit Niko Springer der letzte deutsche Spieler des Abends auf der Bühne. Deutschlands Nummer drei traf auf European Tour Debütant Charlie Manby, fand jedoch über die gesamte Partie kaum zu seinem Scoring. Manby zog dadurch ohne große Probleme auf 3-0 davon. Springer zeigte mit einem 92er Finish über D18-D18 zwar ein Highlight und verkürzte später auf 2-5. Nachdem Manby einen Matchdart auf der D18 vergeben hatte, checkte Springer stark 112 Punkte und hielt sich im Match. Doch erneut fehlte anschließend das konstante Scoring, sodass Manby sich über die D2 den verdienten Sieg sicherte.
Im letzten Spiel des Abends trafen Kim Huybrechts und Daryl Gurney aufeinander. Huybrechts kontrollierte die Partie früh und stellte schnell auf 4-0. Gurney vergab zwischenzeitlich bereits seinen zwölften Doppeldart, wodurch der Belgier auf 5-0 davonzog. Zwar ließ Huybrechts danach vier Matchdarts liegen und Gurney verkürzte noch auf 2-5, am Ende brachte der Belgier den Sieg aber sicher über die Linie.
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