„Es war ein sehr hartes Jahr für mich“ – Rob Owen träumt trotz schwieriger Saison von Ally-Pally-Rückkehr
PDCRobert Owen hat im Gespräch mit Juicy Darts offen über seine schwierige Saison gesprochen. Der Waliser, besser bekannt unter seinem Spitznamen „Stack Attack“, blickt auf ein Jahr voller Rückschläge zurück – doch Aufgeben kommt für ihn nicht infrage. Owen setzt alles daran, sich trotz der jüngsten Enttäuschungen noch für die Darts WM im Dezember zu qualifizieren.
Zu Jahresbeginn sah alles noch vielversprechend aus. Die Nummer 58 der Welt erreichte im Alexandra Palace das Achtelfinale der Weltmeisterschaft. Auch bei den UK Open spielte Owen stark auf und zog ebenfalls ins Achtelfinale ein – unter anderem dank eines überraschenden Sieges über Michael van Gerwen auf der Hauptbühne.
Der Absturz nach dem Traumstart
Seitdem ging es für Owen jedoch bergab. Auf der Pro Tour blieb der Erfolg weitgehend aus. Zwei Viertelfinalteilnahmen – bei Players Championship 5 und 30 – markieren die mageren Höhepunkte seines Jahres 2025. Aktuell liegt der Waliser außerhalb der Qualifikationsränge für die Weltmeisterschaft, und nur noch ein einziges Floorturnier steht in dieser Saison auf dem Programm.
„Es war ein sehr hartes Jahr für mich. Wirklich sehr hart“, sagt Owen. „Es hat eigentlich gut angefangen, mit dem Achtelfinale bei der Weltmeisterschaft. Damit war ich sehr zufrieden, obwohl ich auch enttäuscht war. Callum Rydz schlug mich mit 4:3, und ich vergab drei Darts, um ein entscheidendes Leg zu erzwingen. Ich hätte weiterkommen können, aber ich war stolz auf das, was ich erreicht habe. Bei den UK Open habe ich es wieder bis ins Achtelfinale geschafft und Michael van Gerwen auf der Bühne geschlagen. Das war ein wahrgewordener Traum.“
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„Die Spieler bringen ihr bestes Spiel gegen mich“
Trotz der ausbleibenden Resultate glaubt Owen nicht, dass seine aktuelle Lage auf mangelnde Form zurückzuführen ist. Im Gegenteil: Er sieht sich spielerisch stärker als im Vorjahr. „Ich denke, ich habe dieses Jahr besser gespielt als letztes Jahr“, erklärt der 41-Jährige. „Aber die Spieler spielen ihr bestes Spiel gegen mich – wahrscheinlich aus Respekt vor dem, was ich gezeigt habe. Sie wissen, dass ich ein ernst zu nehmender Spieler bin.“
Noch liegt Owen außerhalb der WM-Plätze, doch er glaubt fest an eine späte Wende: „Das kann sich in einem einzigen Turnier ändern. Auf der Bühne fühle ich mich ohnehin wohler als auf dem Parkett.“
„Ich kann gut genug für die Top-16 sein“
Der Waliser ist überzeugt, dass er sein volles Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat. „Ich denke, ich kann gut genug für die Top-16 sein“, so Owen weiter. „Aber wenn mein Niveau schlecht ist, ist es wirklich schlecht. Manchmal werfe ich Averages in den niedrigen 80ern, aber wenn ich in Bestform spiele, liege ich zwischen 108 und 117 – das habe ich schon im TV gezeigt.“
Die Hoffnung auf die WM-Teilnahme treibt ihn an. „Wenn ich es schaffe, mich dieses Jahr für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren, kann ich beruhigt in die nächste Saison gehen. Solange ich mein Spiel weiter verbessere und nächstes Jahr noch ein Prozent besser werde, werde ich zufrieden sein.“
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Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







