In Hildesheim wurde gestern das erste
Players Championship des Jahres ausgetragen.
Gabriel Clemens kam von den Deutschen dem Turniersieg am nächsten. Der „German Giant“ verlor im Viertelfinale mit 1:6 gegen den Engländer Nathan Aspinall, der sich anschließend erst im
Finale James Wade geschlagen geben musste.Für Wade war es bereits der zwölfte
Players Championship-Titel seiner Karriere. „The Machine“ ist eher für Konstanz als für hohe Averages bekannt, und das zeigte sich erneut. Wade tauchte beim ersten Players Championship des Jahres kein einziges Mal in den Top 10 der höchsten Averages auf, holte sich aber dennoch den Titel.
Die besten Averages des Tages
Justin Hood führt diese Liste an. Der 32-jährige Engländer, der bei der vergangenen Darts-WM überraschend das Viertelfinale erreichte und erst von
Gary Anderson gestoppt wurde, war in der zweiten Runde mit 6:1 zu stark für WM-Finalist
Gian van Veen.
„Happy Feet“ spielte in dieser Partie einen Average von 108,47. Hood scheiterte schließlich eine Runde später nach einer 4:6-Niederlage gegen den Österreicher Mensur Suljovic.
Den zweithöchsten Average verbuchte Cam Crabtree. Der Engländer besiegte in der zweiten Runde seinen Landsmann Luke Woodhouse mit 6:1 und notierte dabei einen Schnitt von 107,68. Auch für Crabtree war in Runde drei Endstation nach einer 4:6-Niederlage gegen Beau Greaves.
Die Top drei wird durch Wesley Plaisier komplettiert. Der 35-jährige Niederländer war in seinem Auftaktmatch mit 6:0 zwei Nummern zu groß für den Österreicher Rusty-Jake Rodriguez. Plaisier spielte in dieser Partie einen Average von 107,36. Letztlich scheiterte er im Achtelfinale nach einer 2:6-Niederlage gegen den Deutschen
Gabriel Clemens.
Die
Players Championship Tour geht heute Nachmittag bereits mit dem zweiten Turnier des Jahres weiter. Dieses findet erneut in Hildesheim statt.