„Ich muss jetzt nicht mehr selbst den Haushalt machen“ – Staubsauger gibt Luke Humphries Rückenwind für das World Matchplay
PDC
Am Samstag, den 19. Juli, beginnt das World Matchplay in Blackpool. Mit dabei: Titelverteidiger Luke Humphries, der nicht nur die Phil Taylor Trophy verteidigen will, sondern zuletzt auch abseits der Bühne für Aufsehen sorgte.
Der Engländer, der 2023 zum Weltmeister gekrönt wurde, lebt seit Kurzem in seinem neuen Traumhaus. Auf Instagram präsentierte „Cool Hand Luke“ dabei stolz eine besondere Neuanschaffung: einen Staubsaugerroboter. „Ich muss das Haus jetzt nicht mehr selbst putzen. Und glaubt mir, es ist groß genug. Also bin ich froh, dass das Ding mir die Arbeit abnimmt“, scherzte Humphries.
Der Umzug kam jedoch mitten in der Premier-League-Saison – eine stressige Phase. „Ich wollte nicht warten, sonst wäre das Haus weg gewesen. Meine Familie glücklich zu sehen, ist mir wichtiger als der Dartsport“, erklärte der 29-Jährige. Trotz des Umzugs gewann er die Premier League – für ihn selbst eine Bestätigung, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Auch sportlich läuft es weiter rund. Humphries triumphierte zuletzt bei den World Masters, den US Masters und eben jener Premier League. Doch der Engländer bleibt selbstkritisch. „Ich glaube nicht, dass ich in den letzten sechs Monaten meine besten Darts gespielt habe. Ich war viel unterwegs und habe wenig trainiert. In den letzten Wochen habe ich das wieder aufgeholt. Gewinnen ist schön, aber ich weiß, da geht noch mehr.“
Am Samstag startet Humphries seine Mission, als erst vierter Spieler überhaupt den World Matchplay-Titel zu verteidigen – nach Phil Taylor, Rod Harrington und Michael van Gerwen. „Das wäre etwas ganz Besonderes“, so Humphries. „Ich habe bereits die Triple Crown gewonnen – WM, Premier League und Matchplay in kurzer Zeit. So etwas ein weiteres Mal zu schaffen, wäre überragend.“
Das World Matchplay hat für ihn ohnehin einen besonderen Stellenwert. „Die Bühne, die Geschichte, die Fans – hier passt einfach alles. Letztes Jahr zu gewinnen war magisch. Aber es noch einmal zu schaffen? Das wäre legendär.“
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Oliver RiedRedakteur
Oliver Ried ist seit Ende 2024 Redakteur bei Dartsnews.de. Er berichtet dort über den professionellen Dartsport und erstellt regelmäßig Liveblogs zu den wichtigsten Turnieren und Ereignissen, darunter die PDC World Darts Championship, die Premier League Darts und das World Matchplay. Ergänzend veröffentlicht er Berichte, Einordnungen und Hintergrundtexte zum Geschehen auf der PDC-Tour. Seit Anfang 2025 schreibt er zudem für Radsportaktuell.de über den professionellen Radsport.
Oliver ist in Würzburg stationiert. Neben seiner redaktionellen Arbeit ist er selbst aktiver Dartspieler und bringt dadurch zusätzliche Praxisnähe in seine Berichterstattung ein. Er studiert Grundschullehramt und legt bei seinen Artikeln Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und verlässliche Informationen. Inhalte aktualisiert er, sobald neue, gesicherte Details vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








