Kein Erfolg für die kenianische WM-Sensation – ugandisches Duo gibt Debüt beim World Cup of Darts
PDC
Der Aufschwung des afrikanischen Darts hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Uganda wird nämlich erstmals in der Geschichte am PDC World Cup of Darts teilnehmen. Patrick Ocheng und Juma Said schrieben Geschichte, indem sie die afrikanische Qualifikation gewannen und damit ein heiß begehrtes Ticket für ihr Land sicherten.
Wichtiger Schritt in der Breite und Anerkennung der Sportart
Das Duo krönte ein starkes Turnier mit dem Gesamtsieg und zeigte, dass Darts auch außerhalb der traditionellen Topnationen kräftig im Aufschwung ist. Während Länder wie England, die Niederlande und Schottland seit Jahren das Weltgeschehen prägen, meldet sich nun ein neuer Herausforderer aus Ostafrika. Für Uganda bedeutet diese Leistung einen wichtigen Schritt für Wachstum und Anerkennung der Sportart. Ocheng und Said setzten sich im Finale mit 8:3 gegen ein Duo aus Malawi durch.
Nicht geschafft haben es Peter Wachiuri und David Munyua. Beide Kenianer sorgten zuletzt mit starken Auftritten in der MODUS Super Series beziehungsweise bei der WM für Schlagzeilen. Munyua war Ende letzten Jahres der erste Kenianer, der ein Spiel im Alexandra Palace gewinnen konnte, als er in der ersten Runde mit 3:2 gegen Mike De Decker siegte. Wachiuri und Munyua schieden jedoch bereits in der Runde der letzten 32 im Qualifikationsturnier für den World Cup of Darts aus.

Deutschland wurde im letzten Jahr von Martin Schindler und Ricardo Pietreczko vertreten
Der World Cup of Darts ist ein einzigartiges Turnier in der Dartswelt. Anders als bei den meisten Wettkämpfen, bei denen Spieler individuell antreten, wird hier im Doppel gespielt. Nationalteams messen sich miteinander, was eine zusätzliche Dimension von Teamgeist und nationalem Stolz schafft. Für Ocheng und Said ist es also nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine Ehre, ihr Land auf höchstem Niveau zu vertreten.
Zunehmende Globalisierung des Darts
Die Qualifikation Ugandas unterstreicht zudem die zunehmende Globalisierung des Darts. Immer mehr Länder außerhalb Europas machen auf sich aufmerksam, was das Teilnehmerfeld vielfältiger und konkurrenzfähiger macht. Das eröffnet Chancen für neue Geschichten und Überraschungen auf der großen Bühne.
Auch wenn das Duo bei seinem Debüt zum absoluten Außenseiterkreis zählen wird, kann es befreit aufspielen und gegen die Weltspitze wertvolle Erfahrung sammeln. Für Uganda ist die Teilnahme an sich bereits ein historischer Erfolg, doch vielleicht sorgt das Team auch sportlich für einen Coup.
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🇺🇬 Uganda will make it's debut at the World Cup of Darts: Patrick Ocheng and Juma Said have written history by winning the African Qualifier. pic.twitter.com/8XtI9rYlmX
— Jetze Jan Idsardi (@JJIdsardi) March 22, 2026

Theo StodiekRedakteur
Theo ist seit 2025 Teil der Redaktion von Dartsnews.de und berichtet dort über den professionellen Dartsport. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Erstellung von Liveblogs zu großen Turnieren und wichtigen Ereignissen, darunter die European Tour und die PDC World Darts Championship (WM). Dabei begleitet er das Geschehen in Echtzeit und ordnet Ergebnisse, Spielverläufe und Entwicklungen fortlaufend ein. Darüber hinaus schreibt er aktuelle Berichte und Hintergrundtexte rund um die internationale Darts-Szene.
Seine journalistische Laufbahn begann Theo als Praktikant und später als Werkstudent beim Online-Gaming-Magazin EarlyGame. Aktuell studiert er Ressortjournalismus an einer Hochschule. Theo arbeitet aus München und ist in seiner redaktionellen Arbeit eng mit Nicolas Gayer und Oliver Ried vernetzt. In seiner Berichterstattung legt er Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, klare Einordnung und die zeitnahe Aktualisierung von Inhalten, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026








