Gian van Veen hat es am Donnerstagabend nicht geschafft, sich für das Halbfinale des World Matchplay zu qualifizieren. Der 23-jährige Niederländer unterlag im Viertelfinale gegen den früheren Sieger James Wade mit 16-13. Laut Analyst Vincent van der Voort kann van Veen mit erhobenem Haupt auf dieses Turnier zurückblicken.
Van Veen erwischte allerdings einen hervorragenden Start und ging mit einer 4-1 Führung in die erste Pause. "Obwohl er am Anfang auch ein bisschen daneben lag", sagt der ehemalige Profi-Dartspieler Vincent van der Voort im Podcast World Matchplay Draait Door. "Wade war dann eigentlich der bessere Spieler beim Scoring, hat aber viele Doppel verfehlt und Gian konnte das ausnutzen."
"Danach konnte man sehen, dass Wade weiter stark scorte, aber dann begann er, seine Doppel zu treffen, und dann war er voll im Soll. Dann hatte Gian zu kämpfen und verlor sieben Legs in Folge. Aber danach hat sich Gian sehr gut erholt und ist immer noch in der Führungsposition geblieben."
Vincent van der Voort
In der Schlussphase des Spiels hatte van Veen sogar noch einige Chancen, um die einseitige Situation zu wenden. "Er war einfach ein bisschen zu locker in der Schlussphase," sagte van der Voort. "Aber im Finale verpasste er ein paar entscheidende Doppel und vor allem das 86er-Finish, das er verpasste, um zum 13-12 zurückzukommen, tat weh."
"Man konnte sehen, dass Wade sich des Sieges nicht sicher war, auch wenn er weiterhin gut spielte. Die Trefferquote ist etwas gesunken, aber ich habe trotzdem Respekt davor, wie gut er immer noch ist."
Hochgehobener Kopf
Van der Voort möchte vor allem ein positives Fazit ziehen. "In kleinen Schlüsselmomenten hat Gian vielleicht etwas nachgelassen, aber er kann dieses Turnier auf jeden Fall mit erhobenem Haupt verlassen. Er war der beste Niederländer bei diesem Turnier und ein Viertelfinale beim World Matchplay ist einfach eine gute Leistung."
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