
Wenn am Freitag in Graz die Austrian Darts Open starten, wird ein prominenter Name fehlen: Dimitri Van den Bergh hat seine Teilnahme am fünften Turnier der European Tour 2025 abgesagt – und seine Rückkehr bleibt ungewiss.
Der Belgier hätte bereits letzte Woche beim Players Championship in Rosmalen antreten sollen. Doch nur zwei Minuten vor dem geplanten Erstrundenmatch gegen Jose de Sousa zog der Dreammaker überraschend zurück. Er fühlte sich, nach eigenen Angaben, nicht bereit zu spielen. Auch am Folgetag trat er nicht an und sagte kurz darauf seine Teilnahme am German Darts Grand Prix ab.
Dabei hatte Van den Bergh das Jahr mit einem starken Auftritt begonnen: Ein Halbfinale bei den Winmau World Masters und das Achtelfinale bei den UK Open ließen auf eine stabile Saison hoffen. Doch in den darauffolgenden Wochen sammelte sich eine Serie schmerzhafter Niederlagen. Nun folgt die nächste Absage – und erneut betont der Belgier, dass er seine Entscheidung, ob und wann er zurückkehrt, von Woche zu Woche treffen wird.
Die belgische Tageszeitung HLN heizte unterdessen die Spekulationen an: „Die Absagen nähren Gerüchte, dass er eine Pause vom Dartsport erwägt. Es gibt Stimmen, die von einer zweimonatigen Auszeit sprechen – eine offizielle Bestätigung seiner Entourage gibt es jedoch nicht.“
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Diese Entwicklung könnte auch direkte Auswirkungen auf das belgische Team beim World Cup of Darts im Juni haben. Van den Bergh wäre dort eigentlich gemeinsam mit Mike De Decker angetreten. Sollte er weiterhin fehlen, rückt mit Kim Huybrechts der aktuell dritthöchste Belgier der Weltrangliste als möglicher Ersatzmann ins Blickfeld.
Noch ist offen, wann Van den Bergh wieder ans Oche zurückkehrt. Klar ist nur: Der 29-Jährige nimmt sich bewusst Zeit – und der Dartszirkus wartet gespannt auf sein Comeback.
Dimitri Van den Bergh has withdrawn from this week's Players Championship 13 and 14 events due to illness.
— PDC Darts (@OfficialPDC) April 14, 2025
Jose de Sousa receives a Bye into round two of Players Championship 13. pic.twitter.com/niyr53yfam

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026







