Jermaine Wattimena hat sich 2026 eindrucksvoll in der absoluten Spitze der
Pro Tour angemeldet. Der Niederländer erreichte bereits zum vierten Mal in dieser Saison das Finale eines Pro-Tour-Turniers (Players Championship und European Tour) und reiht sich damit in einen äußerst exklusiven Kreis ein. Nur fünf Spieler haben es in diesem Jahr geschafft, mindestens vier Pro-Tour-Finals zu erreichen.
Wattimena – der gestern seinen ersten PDC-Ranglistentitel des Jahres holte, indem er
Players Championship 27 gewann – befindet sich damit in starker Gesellschaft. Nur
Wessel Nijman steht in dieser Kategorie noch deutlich besser da. Der junge Niederländer hat bereits neun Pro-Tour-Finals auf dem Konto und ist damit der klare Spitzenreiter des Jahres 2026.
Gerwyn Price, Ross Smith und Luke Woodhouse stehen, wie Wattimena, bei vier Finals.
Für Wattimena ist das eine weitere Bestätigung seiner starken Entwicklung. Der 38-jährige Niederländer hat sich in den vergangenen Jahren immer fester als Konstante auf der PDC-Tour etabliert und zeigt in dieser Saison, dass er nicht nur punktuell glänzen kann, sondern auch regelmäßig tief in die wichtigsten Pro-Tour-Turniere vordringt.
Finals auf der Pro Tour zu erreichen, ist zudem alles andere als einfach. Die Players-Championship-Turniere versammeln in der Regel nahezu die komplette Weltspitze, sodass ein Spieler an einem Tag mehrere harte Matches überstehen muss, um das Endspiel zu erreichen. Dass Wattimena dies inzwischen viermal geschafft hat, sagt viel über seine aktuelle Form und Konstanz aus.
Wichtig für die Weltrangliste
Der Niederländer hat damit auch einen wichtigen Schritt im Kampf um eine möglichst hohe Position in der Weltrangliste gemacht. Jeder tiefe Run auf der Pro Tour bringt nicht nur Preisgeld, sondern hat auch großes Gewicht für die Platzierung in der PDC Order of Merit. Wattimena profitiert folglich maximal von seiner starken Saison.
Auffällig ist zudem, dass die Abstände hinter den Spitzenreitern gering sind. Neben den fünf Spielern mit mindestens vier Finals gibt es weitere fünf Akteure, die in dieser Saison dreimal ein Pro-Tour-Finale erreichten. Drei andere Spieler kamen auf zwei Finals, während 27 Spieler einmal das Endspiel erreichten. Das unterstreicht noch einmal, wie besonders die Leistungen von Wattimena sind.
Der Niederländer scheint damit eines der konstantesten Pro-Tour-Jahre seiner Karriere zu spielen. Wo ein Finaleinzug auf höchstem Niveau für viele bereits eine Ausnahmetat ist, hat Wattimena diese Marke inzwischen viermal gerissen. Mit weiteren Turnieren im Kalender ist zudem gut möglich, dass er seine Zahl an Finals noch ausbaut.
Wattimena wird zweifellos hoffen, dass ein nächstes Finale auch in einen weiteren Pro-Tour-Titel umgemünzt wird. Seine vierte Finalteilnahme 2026 beweist in jedem Fall, dass er sich derzeit problemlos mit den besten Spielern des Circuits messen kann.