In der internationalen Dartswelt steht diese Woche alles im Zeichen der Q-School.
In Kalkar und Milton Keynes kämpfen zahlreiche Spieler um eine begehrte PDC Tour Card für die kommenden zwei Jahre. Der ehemalige Tour-Card-Inhaber
Simon Whitlock ist dort zwar nicht am Start, dennoch machte der Australier am Wochenende erneut von sich reden.
Denn während andere Akteure um ihre Zukunft auf der Pro Tour kämpfen, stand für Whitlock ein ganz anderes Turnier im Fokus. Bei der
MODUS Super Series ging in dieser Woche eine spezielle „Seniors Week“ über die Bühne.
Whitlock triumphiert bei der MODUS Super Series
In dieser Turnierwoche trafen zahlreiche bekannte Namen der Dartszene aufeinander. Mit dabei waren unter anderem Robert Thornton, Neil Duff, Trina Gulliver,
Steve West und Kevin Painter. Am Ende setzte sich jedoch der beste australische Dartspieler aller Zeiten durch.
Simon Whitlock gab im Finale gegen
Steve West souverän den Ton an
und gewann das Endspiel klar mit 3:0. Für den langjährigen Profi war es ein besonderer Erfolg, denn erstmals in seiner Karriere entschied er eine Spielwoche der
MODUS Super Series für sich.
Whitlock besaß noch bis Ende 2024 eine PDC Tour Card, verzichtete in diesem Jahr jedoch bewusst darauf, die Q-School erneut in Angriff zu nehmen. „The Wizard“ entschied sich stattdessen, seinen Fokus auf die inzwischen eingestellte Seniors Tour zu legen und zudem regelmäßig bei Turnieren wie der
MODUS Super Series sowie der ANZ Premier League anzutreten.
Letztere gewann der Australier im vergangenen Jahr, wodurch er sich erneut für die Darts WM im Ally Pally qualifizierte. Dort traf Whitlock in der Auftaktrunde auf Connor Scutt, unterlag jedoch knapp mit 2:3.
Kein World Cup of Darts für Whitlock
Untätig wird Whitlock auch in den kommenden Monaten nicht sein. Der ehemalige Major-Sieger sowie Finalist der BDO- und PDC-WM bleibt ein gefragter Akteur bei Exhibition-Turnieren. Zudem plant er, seinen Titel in der ANZ Premier League zu verteidigen.
Den World Cup of Darts wird Whitlock allerdings
erstmals seit der Einführung des Nationenturniers verpassen. Neben Damon Heta gibt es mit
Adam Leek bereits einen zweiten australischen PDC Tour-Card-Inhaber, die bei diesem Wettbewerb selbstverständlich Vorrang genießen.