Kürzlich überschritt
Luke Littler als erster Dartspieler überhaupt die Marke von zwei Millionen Pfund an Preisgeldern. Nun könnte der 18-Jährige schon nach nur 54 Tagen die nächste Grenze sprengen. Die £3-Millionen-Schwelle rückt mit jedem Auftritt näher.
Der Teenager verdoppelte zuletzt seine WM-Titelbilanz bei der PDC Darts WM. Im Finale demütigte er Gian van Veen mit 7:1 und kassierte dafür die prestigeträchtige Trophäe samt £1-Millionen-Scheck.
Dieser Triumph zementiert Littlers Position an der Spitze der Weltrangliste. Seine Form wirkt makellos, ein Leistungsabfall ist derzeit nicht zu erkennen. Der Vorsprung auf die Konkurrenz wächst weiter.
Wie Littler die beispiellose £3-Millionen-Marke erreichen kann
„The Nuke“ steht aktuell bei £2.770.500 in der PDC Order of Merit. Bei den anstehenden World-Series-Turnieren kann er nichts hinzufügen. Diese Events sind nicht ranglistenrelevant.
Sein erster Auftritt 2026 erfolgt am 15. und 16. Januar bei den
Bahrain Darts Masters. Wenige Tage später führt er beim erstmals ausgetragenen Saudi Darts Masters ein hochkarätiges Feld an.
Danach richtet Littler den Fokus auf das
Winmau World Masters vom 29. Januar bis 1. Februar. Es ist eines der wenigen Major-Turniere, das er noch nicht gewonnen hat. Genau das liefert zusätzlichen Antrieb, sich in Milton Keynes die Krone zu holen. Der Sieger erhält £100.000.
Im Anschluss stehen zwei Players-Championship-Turniere am 16. und 17. Februar in Wigan an. Zwar lässt Littler diese Floor-Events oft aus, doch in seinen beiden bisherigen PDC-Saisons trat er jeweils bei den ersten Turnieren des Jahres an. Pro Event winken £15.000 für den Sieger. Bei zwei Erfolgen wären es £30.000.
Ab dem 22. Februar startet die European Tour 2026 mit den Poland Darts Open. Auch hier könnten weitere £35.000 hinzukommen. Jeder Sieg bringt die nächste Marke näher.
Der lukrativste Saisonauftakt folgt mit der Titelverteidigung bei der UK Open. Im Vorjahr gewann Littler das Finale mit 11:2 gegen James Wade. Würde er bis dahin alle verfügbaren Ranglistentitel holen, stünde er bei £2.935.500. Die £34.500, die aus der Rangliste herausfallen, sind dabei noch nicht berücksichtigt.
In diesem Szenario würde bereits der UK-Open-Siegerscheck über £120.000 reichen. Littler würde damit die £3-Millionen-Schwelle überschreiten und erneut Geschichte schreiben.
Auf die jüngste Bestmarke angesprochen, sprach der Weltranglistenerste offen über das Ziel. „Offenbar könnte es ziemlich bald passieren. Ich muss einfach weiter gut spielen und Preisgeld auf mein Ranking packen“, sagte Littler. „Ich will so lange wie möglich die Nummer eins bleiben. Versuchen, die £3 Millionen zu erreichen und den Abstand zwischen mir und Luke zu vergrößern.“
Gemeint ist Luke Humphries, der aktuell sein schärfster Verfolger ist. Der Abstand zwischen beiden ist nach dem WM-Triumph weiter angewachsen.
Über den Millionengewinn im Alexandra Palace sagte Littler abschließend: „Das ist lebensverändernd. Selbst für dieses Turnier wurde die erste Runde verdoppelt. Dieser Sieg hat den Abstand zu Luke Humphries vergrößert und ich bin klar auf Kurs für die Nummer eins.“