Das Premier-League-Darts-Finale zwischen
Luke Littler und
Luke Humphries am vergangenen Donnerstag hat bei Analysten, Fans und Kommentatoren einen tiefen Eindruck hinterlassen. Die beiden derzeit besten Spieler lieferten ein Duell auf außergewöhnlichem Niveau, wodurch sofort die Diskussion entbrannte, ob dies vielleicht das beste Premier-League-Finale aller Zeiten war.
Großartiges Niveau
Bei Sky Sports fehlten die Superlative entsprechend nicht. Kommentator Stuart Pyke zählte zu denen, die das Spektakel umgehend unter den größten Partien der Dartsgeschichte einordneten. „Es ist definitiv eines der besten Finals, die wir je gesehen haben, wahrscheinlich sogar
das beste überhaupt“, stellte Pyke im Anschluss fest.
Laut Pyke zeichnete sich dieses Finale vor allem durch die Kombination aus Spannung und Qualität aus. „Gary Anderson, der 2011 seinen ersten Premier-League-Titel gewann, war großartig, Peter Wright und Joe Cullen vergaben Matchdarts in legendären Partien, aber das Niveau, das wir hier sahen, war unglaublich hoch. Das muss doch das beste Finale aller Zeiten gewesen sein.“
Luke Littler war im Finale der Premier League Darts 2026 mit 11:10 zu stark für Luke Humphries
Die Analyse von Sky-Sports-Reporter Michael Bridge ging in dieselbe Richtung, wenngleich er die Diskussion etwas nuancierter führte. Bridge betonte, dass Littler und Humphries inzwischen so oft auf Topniveau gegeneinander spielen, dass es schwer sei, ihr bestes direktes Duell zu benennen. „Sie treffen ständig aufeinander und vielleicht haben sie bei anderen Turnieren sogar noch bessere Partien gespielt“, so Bridge. „Aber wenn wir speziell auf Premier-League-Finals schauen, dann war das vom Niveau her absolut sensationell. Das war das beste Premier-League-Finale, das ich je gesehen habe.“
Kaum schwache Momente
Dieses Urteil überrascht nicht. Das Finale war von hohem Scoring-Tempo, starken Finishes und kaum schwachen Phasen beider Spieler geprägt. Sowohl Littler als auch Humphries legten Abschnitte hin, in denen Averages deutlich über hundert Punkten notiert wurden, während der Druck während der gesamten Partie spürbar blieb.
Das Duell bot genau das, was sich Dartsliebhaber erhoffen, wenn die beiden größten Namen der Gegenwart aufeinandertreffen.
Die Reaktionen von Pyke und Bridge spiegeln zudem eine breitere Tendenz innerhalb der Dartswelt wider. Immer mehr Kenner betrachten die aktuelle Rivalität zwischen Littler und Humphries als neuen Maßstab für Topdarts. Während frühere Generationen von ikonischen Duellen zwischen Spielern wie Phil Taylor und Raymond van Barneveld geprägt waren, scheint nun eine neue Klassiker-Serie entstanden zu sein.
Ob dieses Finale tatsächlich das beste aller Zeiten war, wird Gegenstand der Debatte bleiben. In einem Punkt sind sich die meisten Beobachter jedoch einig: Was Littler und Humphries am vergangenen Donnerstag zeigten, gehört ohne Zweifel zum Besten, was je auf einer Premier-League-Bühne geboten wurde.