John Part, Liam Maendl-Lawrance und John Henderson ziehen in Final Stage der Q-School 2026 ein – Rowby-John Rodriguez scheitert überraschend

PDC
durch Nic Gayer
Mittwoch, 07 Januar 2026 um 18:34
Part_Lawrance
Im nordrhein-westfälischen Kalkar und im englischen Milton Keynes ist am Mittwochabend die First Stage der PDC Q-School 2026 zu Ende gegangen. Damit stehen an beiden Standorten alle 128 Spieler fest, die ab morgen um die begehrten Tour Cards kämpfen. Wir informieren Sie in diesem Artikel über die wichtigsten Entscheidungen am letzten Tag der First Stage.

European Q-School

Wie an den beiden vorherigen Tagen qualifizierten sich auch am letzten Turniertag der First Stage die besten 16 Spieler direkt für die Final Stage. Die Achtelfinalisten waren: Jarod Becker, Matthias Ehlers, Marc Spalt, Finn Behrens, Marcel Otter, Nunjo Dewaele, Bruno Stöckli, Ricardo Ulrich, Patrick Bulen, Nicolas Thuillier, Michael Marijs, Roger Janssen, Lennert Faes, Kendji Steinbach, Dominik Cavajda und Danijel Ozbolt.
Darüber hinaus sicherten sich mehrere deutsche Hoffnungsträger ihr Ticket für die Final Stage über die Order of Merit. Allen voran Frank Bruns zählte hier zu den erfolgreichsten Spielern der First Stage, die sich nicht als Tagessieger direkt für die Endrunde qualifizieren konnten. Bruns sammelte in der Vorrunde sechs Punkte und zog als Dritter der Rangliste in die Final Stage ein.
Auch Liam Maendl-Lawrance schaffte am letzten Tag über die Rangliste den Sprung in die Finalrunde. Der Münchener sammelte an Tag zwei und drei insgesamt fünf Punkte und platzierte sich damit souverän in den Qualifikationsrängen der Order of Merit. Gleiches galt für Mika Donnevert, einen der Breakout-Stars der vergangenen Super-League-Saison. Mit ebenfalls fünf Punkten zog auch er in die Final Stage ein. Mit Michael Klönhammer gesellte sich zudem ein echter Routinier zu den beiden Youngsters. Der Bremer sicherte sich mit vier Punkten sein Ticket für die Final Stage.
Aus internationaler Sicht machten am Entscheidungstag mehrere bekannte Namen ihre Final-Stage-Teilnahme perfekt. Massimo Dante, Mason Whitlock und Brian Raman kletterten in die Top-10 der Order of Merit. Zudem qualifizierten sich Jose Justicia, Ron Meulenkamp, Jesus Noguera, Marcel Walpen und Damian Mol für die Finalphase.
Andere gestandene Namen verpassten dahingegen den Einzug in die Final Stage: Bundesliga-Spieler und Social-Media-Star Marcel Althaus musste sich zum Auftakt des heutigen Tages geschlagen geben und kam nicht über zwei Order-of-Merit-Punkte hinaus. Ein ähnliches Schicksal ereilte Franz Rötzsch, der nach einer Zweitrundenniederlage ebenfalls bei zwei Punkten strandete. Einen besonders bitteren Arbeitstag erlebte Rowby-John Rodriguez: Der Österreicher kämpfte sich bis in die Finalrunde, wo er anschließend bereits mit 3-0 gegen den qualifizierten Matthias Ehlers in Führung lag. Rodriguez verlor jedoch die folgenden fünf Legs und verpasste somit den Einzug in die Final Stage.

UK Q-School

Der herausragende Akteur der britischen Q-School war niemand Geringerer als John Henderson. Der ehemalige World-Cup-Sieger präsentierte sich am Entscheidungstag in überragender Form und gab im gesamten Turnierverlauf lediglich zwei Legs ab. In seinen ersten beiden Partien spielte der Schotte jeweils einen Average von über 100 Punkten und fegte Pierce Speechley-Price sowie Gareth Hannan mit 5:0 vom Board. Anschließend setzte er sich auch gegen James Parkin klar mit 5:0 durch und zog souverän in die Runde der letzten 32 ein – nachdem er seine beiden vorherigen Matches an den ersten beiden Tagen noch verloren hatte.
Dieses Mal leistete sich Henderson jedoch keinerlei Fehler. In der Finalrunde besiegte er seinen Landsmann Darren Armstrong mit 5:2 und hält damit die Hoffnung am Leben, seine Tour Card zurückzugewinnen.
Auch für den ehemaligen BDO-Weltmeister Scott Mitchell verlief der Tag äußerst erfolgreich. Mit einem Average von über 89 Punkten setzte er sich mit 5:3 gegen Killian McCormack durch und sicherte sich damit die Teilnahme an den kommenden vier Spieltagen der Final Stage.
Gleiches gilt für Graham Usher, der in seinen fünf Matches des Tages nie mehr als zwei Legs abgab. Der Vizeweltmeister der Senioren-Weltmeisterschaft 2025 setzte sich im entscheidenden Spiel gegen William O’Toole durch und machte ebenfalls den Einzug in die nächste Phase perfekt.
Einen beinahe sensationellen Turniertag erlebte Darts-Ikone John Part. Trotz eines durchschnittlichen Averages von rund 70 Punkten erreichte der dreifache Weltmeister das Finale, musste sich dort jedoch Ultan McDyer mit 3:5 geschlagen geben. Dennoch reichten die in den vergangenen drei Tagen gesammelten Punkte aus, um sich – wenn auch knapp – für die Final Stage zu qualifizieren.
Neben Henderson und den genannten Spielern zogen zudem Steve Haggerty, Geoffrey Murray, Jack Faragher, Chris Hurds, Derek Maclean, Kirk De Ruyter, Callum Giffin, Wayne Jones, Lee Evans, Marton Thomas, Keith Rooney und Christopher Wickenden in die Endrunde ein.
Klatscht 1Besucher 1
loading

Gerade In

Beliebte Nachrichten

Aktuelle Kommentare

Loading