Es heißt, dass
Luke Littler und
Gian van Veen vor ihren Duellen der
Premier League Darts an Spieltag 10 in Brighton sich in getrennten Räumen aufwärmen. Ein erneutes Aufeinandertreffen ist jedoch durchaus möglich, was die ganze Manchester-Thematik wieder anheizen könnte.
Letzte Woche reagierte Littler auf einen verpassten Doppeldart seines Gegners, und Van Veen drehte sich um, woraufhin Littler die Arme hob und verärgert wirkte. Van Veen gewann die Partie anschließend und äußerte seinen Ärger über Littler bei Viaplay, Zitate, über die der Weltmeister in den sozialen Medien nur schmunzelte.
Emma Paton bestätigte bei Sky Sports jedoch, dass sie heute Abend in getrennten Räumen trainieren – mit dem Hinweis, dass es ohnehin zwei separate Trainingsräume gibt. Auch wenn dies daran liegen könnte, dass sie ohnehin im Halbfinale aufeinandertreffen, hat es doch einen deutungsschweren Beigeschmack.
Sie wären ohnehin nicht wieder aufeinandergetroffen seit ihrem Duell in Manchester, da Littler am vergangenen Wochenende erneut auf die European Tour verzichtete, während Van Veen spielte, aber früh gegen William O'Connor ausschied. Littler trifft in Brighton als Nächstes auf Stephen Bunting, während Van Veen ein rein niederländisches Duell mit Gian van Veen bevorsteht.
Wayne Mardle sagte, es wirke, als sei er mit der Hand in der Keksdose erwischt worden, und bekräftigte damit seine Kritik an Littler.
„So einfach ist das. Er hat nicht erwartet, dass sich Gian van Veen umdreht. Es ist ungewöhnlich, dass sich ein Spieler mitten im Wurf umdreht. Schaut es euch noch einmal an, er weiß in dem Moment nicht, dass er sich umgedreht hat. Das ist äußerst ungewöhnlich“, sagte Mardle bei Sky Sports.
„Ich weiß nicht, ob Luke sich blamiert fühlte oder nicht, aber so hätte er nicht reagieren sollen. Gian van Veen hat nichts falsch gemacht – er hat nichts falsch gemacht. Das war von Luke einfach ein bisschen überzogen.“
Er ist jedoch überzeugt, dass Littler das in Brighton geradebiegt und Spieltag 10 gewinnt. „Lasst es mich so sagen: Ich glaube, er macht es wieder gut und gewinnt heute Abend. Er ist keiner, der grübelt; er ist keiner, den so etwas in der Art beschäftigt und gären lässt.
Er weiß, dass er mit 19 Jahren ein absolutes Phänomen ist, und ich denke, er gewinnt einfach wieder.“