VIDEO: Damon Heta tritt gegen Spieler des Fußballvereins Nottingham Forest an

PDC
Freitag, 13 März 2026 um 10:15
Damon Heta (1)
Es kommt nicht jeden Tag vor, dass Profifußballer ihre Fußballschuhe gegen Darts tauschen, doch bei Nottingham Forest war es kürzlich soweit. In einer lockeren, aber wettkampforientierten Challenge traten mehrere Spieler des Klubs gegen den PDC-Profi und Forest-Anhänger Damon Heta an.
Die Aufgabe war simpel, aber knifflig: eine Nine Dart Challenge. Jeder Spieler bekam neun Darts, um eine möglichst hohe Punktzahl zu erzielen. Heta hingegen musste mit weniger auskommen. Um es fair zu halten, verlor der australische Dartspieler nämlich jeweils einen Pfeil, wenn er an das Oche trat, sodass ihm letztlich nur sechs Darts blieben, um sich mit den Fußballern zu messen.
Das Ergebnis war ein unterhaltsamer Wettstreit mit überraschenden Momenten, ein paar beeindruckenden Scores und vor allem viel Humor.

Damon Heta: „Hoffentlich räume ich sie alle ab“

Bevor die Challenge begann, konnte sich Heta einen Scherz nicht verkneifen. Der Australier, eine feste Größe auf der PDC Tour, stand einer Gruppe von Profifußballern gegenüber, die sichtlich Lust auf die Herausforderung hatten.
„Ich weiß nicht, ob es am englischen Wetter liegt,“ lachte Heta. „Aber ich stehe hier und friere… oder es sind die Nerven. Nein, ich hab vor allem richtig Bock. Hoffentlich räume ich sie alle ab.“
Mit diesem Selbstvertrauen startete die erste Begegnung.

Morgan Gibbs-White eröffnet den Wettkampf

Der erste Spieler, der gegen Heta ran durfte, war Mittelfeldspieler Morgan Gibbs-White. Auf die Frage, welchen Spitznamen er als Dartspieler nutzen würde, musste er nicht lange überlegen. „Einfach MGW“, kam es trocken.
Seine ersten drei Darts ergaben 37 Punkte. Kein Katastrophenstart, aber auch kein Traumauftakt. Mit der zweiten Aufnahme steigerte Gibbs-White sein Gesamt auf 60 Punkte. Heta fand derweil mühelos sein Tempo. Mit nur zwei Darts notierte er bereits 77 Punkte und übernahm damit prompt eine komfortable Führung.
Gibbs-White versuchte noch zu kontern, musste aber einräumen, dass sein Auftritt nicht gerade beeindruckend war. „Ehrlich gesagt ziemlich schlecht“, gab er lachend zu. „Aber es ist schön, einen Profi in Aktion zu sehen.“ Der erste Sieg ging damit an Heta.

„Big Cheese“ probiert’s

Der nächste Spieler erschien mit einem auffälligen Accessoire: einem Hut, den er von einem Teamkollegen bekommen hatte. Sein Darts-Spitzname? „Cheese“, antwortete er trocken. In der Gruppe wurde er schnell zu Big Cheese umgetauft.
Sein Start war jedoch alles andere als spektakulär. Mit zunächst 20 Punkten musste er sich sofort einige Neckereien der Mitspieler anhören. In der Zwischenzeit zeigte Heta, warum er ein Profi ist. Mit einer Serie scharfer Würfe brachte er sein Gesamtscore rasch auf 123 Punkte.
Big Cheese versuchte zu antworten und kam am Ende auf 80 Punkte, doch das reichte bei Weitem nicht. Heta machte die Sache routiniert zu und holte seinen zweiten Sieg. Der Zwischenstand: 2–0 für den Profi.

Little Cheese überrascht alle

Danach war ein weiterer Spieler mit demselben Spitznamen an der Reihe. Dieses Mal handelte es sich um Mittelfeldspieler James McAtee, der prompt zu Little Cheese getauft wurde. Seine erste Aufnahme brachte 40 Punkte, worauf Heta erneut mit starken 77 Punkten konterte. Es schien erneut ein lockerer Sieg für den Australier zu werden.
Dann kam jedoch der Moment des Tages. McAtee traf nämlich eine Triple 20 und stellte plötzlich eine beeindruckende Zwischenbilanz von 139 Punkten auf. Heta benötigte anschließend noch 23 Punkte zum Sieg, verpasste jedoch seine Chance.
Sehr zur Freude der anwesenden Spieler bedeutete das einen überraschenden Erfolg für McAtee. Danach blieb er gelassen. „Ein bisschen Glück“, gab er zu. „Ich habe im Moment ein Problem damit, meine Darts zu treffen. Aber eine glückliche Triple 20 und du gewinnst plötzlich.“
Heta konnte darüber nur lachen und gab sogar noch einen Tipp. „Vielleicht versuchst du einfach zu sehr“, sagte er. „Wahrscheinlich ist etwas Spannung im Arm.“ Der Stimmung tat das keinen Abbruch: Little Cheese holte den ersten Sieg für die Forest-Spieler.
Philip Brzezinski und Damon Heta tanzen beim Walk-on gemeinsam auf der Bühne.
Damon Heta ist für einen Gag nie verlegen

The Surbinator legt stark los

Der nächste Herausforderer war Verteidiger Nikola Milenković, der einen Spitznamen nutzte, den er von Fans erhalten hatte: The Surbinator. Er startete beeindruckend mit 100 Punkten in seiner ersten Aufnahme, einem der besten Starts des Tages. Der serbische Verteidiger hatte sogar eigene Darts mitgebracht, was die Erwartungen zusätzlich schürte.
Danach ließ das Niveau jedoch etwas nach. Mit 44 und 45 blieb sein Gesamtscore bei 171 Punkten stehen. Das reichte allerdings für den Sieg. Heta brachte es nämlich nicht fertig, diese Marke noch zu übertreffen. „Ich habe viel geübt“, witzelte Milenković anschließend. „Offenbar hat es geholfen.“

Ryan Yates als „The Destroyer“

Danach trat Mittelfeldspieler Ryan Yates an das Oche – mit einem eindrucksvollen Spitznamen: The Destroyer. Der Start war jedoch alles andere als zerstörerisch. Mit 22 Punkten in seiner ersten Aufnahme erntete er umgehend einige Sticheleien seiner Teamkollegen.
Im Verlauf fand er besser in den Rhythmus und konnte sein Ergebnis noch etwas steigern. Dennoch reichte sein Gesamtscore schließlich, um Heta zu schlagen, der in dieser Runde schlicht nicht ins Scoring kam.

Elliot „Arrow“ Anderson holt ebenfalls einen Sieg

Auch Mittelfeldspieler Elliot Anderson bekam seine Chance. Sein Spitzname lag auf der Hand: Elliot „Arrow“ Anderson. Seine ersten drei Darts waren ausgesprochen schwach und brachten lediglich sechs Punkte. Er musste selbst herzlich lachen. „Mein Warm-up war besser als das“, gab er zu.
Doch Anderson fing sich stark. Mit einigen besseren Würfen steigerte er sein Gesamtpunktzahl auf 110 Punkte. Heta brauchte anschließend noch einen Dart, um 42 Punkte zu erzielen, scheiterte jedoch. „Es begann schlecht, aber es wurde besser“, sagte Anderson zufrieden. Und das reichte zum Sieg.

Amaury Hutchinson klettert in der Rangliste

Zum Schluss war Angreifer Omari Hutchinson an der Reihe, der sich schlicht für den Spitznamen Hutch entschied. Sein Auftritt begann solide mit 34 Punkten und wurde von einer starken Aufnahme mit einer Triple 20 gefolgt. Am Ende stand ein Gesamtscore von 120 Punkten.
Damit war er durchaus zufrieden. „Eigentlich nicht schlecht“, sagte Hutchinson. „Denn diese Jungs üben hier jeden Tag.“ Auffällig war sein Eingeständnis, dass er selbst gar nicht dartet. „Nicht mal ein bisschen“, lachte er.
Trotzdem lag er mit seiner Punktzahl in der Rangliste vor mehreren Teamkollegen.
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