Joe Cullen qualifizierte sich bei der PDC Darts Weltmeisterschaft am Sonntagnachmittag ohne große Probleme für die dritte Runde. Der 34-jährige Engländer war für Darren Penhall beim 3-0 in Sätzen zu stark.
''Ich hätte mir nichts Besseres wünschen können'', sagte Cullen auf der anschließenden Pressekonferenz. ''Ich hatte keinen einzigen Moment lang Probleme. Nach dem ersten Satz begann ich mich wohler zu fühlen. Es war nicht mein bestes Spiel, aber das hätte auch gar nicht sein müssen.''
Einer der Höhepunkte fand bereits vor dem Spiel statt. Wie üblich trat Cullen mit dem Song "Don't Look Back in Anger" von Oasis auf, was für eine tolle Stimmung im Saal sorgte.
''Ich bin ein großer Fan von Oasis. Ich finde den Song großartig, aber seit ich ihn als meinen Walk-on-Song benutze, mag ich ihn nicht mehr'', lacht Cullen. "Jedes Mal, wenn der Song im Radio gespielt wird, überspringe ich ihn. Sogar in meiner Wiedergabeliste überspringe ich den Song heutzutage. Aber die Fans lieben ihn. Darum geht es doch letztendlich.''
Der ehemalige Masters-Champion muss erst nach Weihnachten wieder bei der Darts WM antreten. Sein möglicher Gegner wird dann Ryan Searle sein, der zunächst noch gegen den Sieger des Spiels zwischen Ian White und Tomoya Goto gewinnen muss.
''Ich nehme mir jetzt erst einmal ein paar Tage frei. Gegen Mittwoch werde ich mich dann auf mein nächstes Spiel vorbereiten. In der Vergangenheit habe ich schreckliche Weihnachten erlebt (aufgrund eines frühen Ausscheidens, Anm. d. Red.), aber jetzt werde ich sicherstellen, dass ich es richtig genießen kann.''
Cullen schaffte es in diesem Jahr bis ins Halbfinale des World Matchplay und des World Grand Prix. Dennoch wird The Rockstar in den Listen der Außenseiter nirgends erwähnt. Ob seine Leistungen ein wenig unterbelichtet sind? ''Von den Medien auf jeden Fall. Sie sehen, was sie sehen wollen. Sogar auf Twitter tauchen manchmal lustige Sachen auf. Manchmal reagiere ich sogar darauf. Na ja, dann schenkt dir wenigstens jemand Aufmerksamkeit...'', sagte Cullen.
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