Update WDF Ranking der Männer: Jason Brandon klettert nach Gewinn der Las Vegas Open an die Spitze – Gates und Lawrie fallen zurück
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Ein neuer Name thront an der Spitze des WDF Rankings der Männer: Jason Brandon hat sich mit seinem Titel bei den Las Vegas Open in den frühen Phasen der WDF-Saison 2026 an die Tabellenspitze katapultiert und damit ein starkes Ausrufezeichen gesetzt.
Der Amerikaner machte dabei nicht nur ein paar Plätze gut, sondern legte einen gewaltigen Sprung von Rang neun auf Platz eins hin. Im Gold-Turnier präsentierte er sich in bestechender Form, bezwang Alex Spellman im Finale klar mit 6:0 und krönte ein starkes Wochenende mit einem Average von knapp über 91.
Gates an der Spitze gestürzt
Die in den USA gesammelten 180 Ranglistenpunkte hieven Brandon mit nun 674 Zählern auf Position eins, vorbei an Leonard Gates, der zuvor die Rangliste anführte. Die Spitze wirkt in diesem Jahr deutlich offener, da Akteure wie Jimmy van Schie und Shane McGuirk der WDF den Rücken gekehrt und den Schritt zur PDC geschafft haben. Andere Spieler wollen die dadurch entstandenen Freiräume nutzen.
Gates hielt den Spitzenplatz lange fest in seinen Händen und pendelte eine Zeit lang zwischen Rang eins und zwei. Nun rutscht er erneut um eine Position ab, da er seit seinem Titel beim Toronto Area Open zu Monatsbeginn nicht mehr in den Wettbewerb eingegriffen hat.
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Auch der erst 15-jährige Mitchell Lawrie verliert einen Platz. Der WDF-WM-Finalist steht aktuell bei 591 Punkten und liegt damit dicht hinter den 622 Zählern von Gates. Sollte Lawrie diese Marke übertreffen und die beiden Amerikaner vor ihm einholen, würde er zum jüngsten Weltranglistenersten in der Geschichte der WDF aufsteigen. Es wirkt eher wie eine Frage des Wann als des Ob, doch vorerst muss der junge Schotte Geduld beweisen.
Der Las-Vegas-Finalist Alex Spellman macht ebenfalls Boden gut. Dank der 111 Punkte für seinen Finaleinzug klettert er auf Rang vier. Der Aufstieg der beiden Amerikaner hat Folgen für die Konkurrenz: Jenson Walker (552 Punkte) und Raymond Smith (532 Punkte) rutschen jeweils um zwei Plätze ab und finden sich nun auf den Positionen fünf und sechs wieder.
Deutlich härter trifft es James Beeton, der mit nun 430 Punkten auf Rang zwölf zurückfällt. Mehrere Spieler profitieren von diesem Abrutschen: Neil Duff und Jeff Smith stehen auf den Plätzen sieben und acht, Matt Clark klettert solide um zwei Positionen auf Rang neun, und Corné Groeneveld etabliert sich auf Platz zehn.
Schon am kommenden Wochenende geht es weiter mit einem Triple-Header in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Parallel dazu steht in Edmonton, Kanada, ein weiteres Turnier auf dem Programm.
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WDF Ranking - Herren-Update
| Rang | Spieler | Punkte |
| 1 | Jason Brandon | 674 |
| 2 | Leonard Gates | 622 |
| 3 | Mitchell Lawrie | 591 |
| 4 | Alex Spellman | 557 |
| 5 | Jenson Walker | 552 |
| 6 | Raymond Smith | 532 |
| 7 | Neil Duff | 493 |
| 8 | Jeff Smith | 458 |
| 9 | Matt Clark | 442 |
| 10 | Corné Groeneveld | 437 |
| 11 | David Fatum | 436 |
| 12 | James Beeton | 430 |
| 13 | Ben Robb | 400 |
| 14 | David Pallett | 400 |
| 15 | Liam Maendl-Lawrance | 397 |
| 16 | Paul Krohne | 391 |
| 17 | Francois Schweyen | 375 |
| 18 | Caleb Hope | 364 |
| 19 | Thomas Junghans | 363 |
| 20 | Stefan Schroder | 362 |
| 21 | Jonny Tata | 336 |
| 22 | Ross Montgomery | 330 |
| 23 | Brian Raman | 326 |
| 24 | Alex Williams | 326 |
| 25 | Vince Tipple | 322 |
| 26 | Sybren Gijbels | 319 |
| 27 | Andy Davidson | 311 |
| 28 | Dennis Nilsson | 311 |
| 29 | Jim McEwan | 310 |
| 30 | Cliff Prior | 293 |
| 31 | Kevin Luke | 289 |
| 32 | Dalibor Šmolík | 264 |
| 33 | Johan Engström | 260 |
| 34 | Marcus Maier | 259 |
| 35 | Ethan De Veyra | 255 |
| 36 | Daniel Bauerdick | 247 |
| 37 | Jiri Brejcha | 242 |
| 38 | Ryan Hogarth | 235 |
| 39 | Nick Fullwell | 231 |
| 40 | David Davies | 227 |
| 41 | Callum Francis | 217 |
| 42 | Jonas Masalin | 215 |
| 43 | Dustin Holt | 215 |
| 44 | András Borbély | 214 |
| 45 | Darren Johnson | 214 |
| 46 | Clint Clarkson | 212 |
| 47 | Haruki Muramatsu | 207 |
| 48 | Mal Cuming | 205 |
| 49 | Christian Perez | 202 |
| 50 | Karl Schaefer | 200 |

Nic GayerRedakteur
Nic Gayer ist seit 2022 im Journalismus tätig und begann seine Laufbahn als freier Redakteur im Lokaljournalismus für eine Tageszeitung. Heute berichtet er für Dartsnews.de über den professionellen Dartsport und ordnet das aktuelle Geschehen ein – von großen Turnieren bis zu Entwicklungen abseits der Bühne.
Regelmäßig ist er bei Events vor Ort und begleitet rund 20 Turniere pro Jahr, wo er Interviews führt, unter anderem mit Luke Littler, Luke Humphries, Michael van Gerwen, Gerwyn Price sowie Martin Schindler, Gian van Veen und Josh Rock.
Zudem ist er eine der prägenden Stimmen im englischsprachigen Dartsnews Podcast und Co-Host des Sport-Podcasts Overtime Takes.
Nic arbeitet aus der Nähe von München und steht kurz vor dem Abschluss als Bachelor of Arts in Sportjournalismus.
In seiner Berichterstattung legt er großen Wert auf sorgfältige Quellenprüfung, präzise Einordnung und aktualisiert Inhalte, sobald neue, gesicherte Informationen vorliegen.
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Aktuelle Kommentare
- Keiner der Spieler darf sich über Pfiffe oder nicht vorhandenen Respekt beschweren. Ich war Donnerstag, Freitag, Samstagabend und Sonntagnachmittag vor Ort. Es war immer ein sehr faires Publikum. Und wenn Littler und seine Mutter jetzt auch noch respektvoll mit anderen Spielern umgehen, sollte den Aussagen von Littler nichts im Wege stehen.
Grobi25-10-2026 - Sorry, Mensur, zu spät. Wer solche Aussagen in tiefer Emotionalität äußert, der meint diese ernst. Denn das rationale Denken funktioniert in solchen (positiven) Stressmomenten seltens. Und wenn die Wahrnehmung so eingeschränkt ist, dass ich als Profispieler nicht mitbekomme, dass mein Gegner Matchdarts hat, dann stimmt in der Wahrnehmung etwas nicht. Also sorry, Mensur. Entschuldigung nicht angenommen, zumindest von mir. Und was vom Inhalt seines Statement ist mit KI geschrieben? Steht ganz oben. NI wäre hier angebracht gewesen.
Grobi12-10-2026 - Weiß man ob es die rechte oder linke Hand ist? In jedem Fall extrem bitter….Robertuil09-10-2026
- Ricke Evans ist Stand jetzt für die WM qualifiziert. Quelle: Dartsrankings In der ProTour Rangliste werden die Personen rausgerechnet, die bereits qualifiziert sind. Das hat der Autor hier nicht berücksichtigt.FabianD24-09-2026
- Aspinall lag 1:3 hinten , nicht 1:4 🎯Pool1809419-09-2026
- Was ein toller Mensch er doch gewesen ist. Der deutsche Dartsport wäre ohne ihn lange nicht da, wo er heute wäre. Super Artikel 👍ArturBoruc24-08-2026
- Und wer ist jetzt für Amsterdam qualifiziert?Julian1122-08-2026
- Er hat keinen Bock auf Deutschland und findet es hier schrecklich, weil er (zwei-)mal bei einem oder zwei Turnieren von einigen "Dartfans" ausgepfiffen wurde. Das mochte er nicht und deswegen bleibt es Deutschland fern. Ausnahme war der World Cup, da siegte sein Patriotismus und der Ehrgeiz, einmal alles gewonnen zu haben. Er hat es auch mal selbst so geschrieben bzw gesagt, dass er Deutschland (gemeint sind wahrscheinlich Turniere in Deutschland) schrecklich findet.
Grobi18-08-2026 - Danke für den ausführlichen Bericht über Jamie. Generell finde ich es klasse das du dich "fast vergessenen Spielern" annimmst. Wäre grundsätzlich bei Dartnews ein interessantes Dauerthema.XJRLion18-08-2026
- „Littler findet Deutschland einfach ein schreckliches Land“Reißerische Überschrift, aber Gründe lieferst du leider keine. Klar kann man verstehen das einige Topspieler, wie kürzlich Gary Anderson, sagten das er "keinen Bock darauf habe" mehrere Std. am Flughafen zu stehen bis es aufgrund aller Kontrollen weitergeht. Doch erklär uns, gerade aufgrund deiner Überschrift, bitte warum Luke scheinbar grundsätzlich keinen Bock auf Deutschland hat.XJRLion18-08-2026









