Update WDF Ranking der Männer: Jason Brandon klettert nach Gewinn der Las Vegas Open an die Spitze – Gates und Lawrie fallen zurück

WDF
durch Nic Gayer
Donnerstag, 22 Januar 2026 um 14:30
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Ein neuer Name thront an der Spitze des WDF Rankings der Männer: Jason Brandon hat sich mit seinem Titel bei den Las Vegas Open in den frühen Phasen der WDF-Saison 2026 an die Tabellenspitze katapultiert und damit ein starkes Ausrufezeichen gesetzt.
Der Amerikaner machte dabei nicht nur ein paar Plätze gut, sondern legte einen gewaltigen Sprung von Rang neun auf Platz eins hin. Im Gold-Turnier präsentierte er sich in bestechender Form, bezwang Alex Spellman im Finale klar mit 6:0 und krönte ein starkes Wochenende mit einem Average von knapp über 91.

Gates an der Spitze gestürzt

Die in den USA gesammelten 180 Ranglistenpunkte hieven Brandon mit nun 674 Zählern auf Position eins, vorbei an Leonard Gates, der zuvor die Rangliste anführte. Die Spitze wirkt in diesem Jahr deutlich offener, da Akteure wie Jimmy van Schie und Shane McGuirk der WDF den Rücken gekehrt und den Schritt zur PDC geschafft haben. Andere Spieler wollen die dadurch entstandenen Freiräume nutzen.
Gates hielt den Spitzenplatz lange fest in seinen Händen und pendelte eine Zeit lang zwischen Rang eins und zwei. Nun rutscht er erneut um eine Position ab, da er seit seinem Titel beim Toronto Area Open zu Monatsbeginn nicht mehr in den Wettbewerb eingegriffen hat.
Auch der erst 15-jährige Mitchell Lawrie verliert einen Platz. Der WDF-WM-Finalist steht aktuell bei 591 Punkten und liegt damit dicht hinter den 622 Zählern von Gates. Sollte Lawrie diese Marke übertreffen und die beiden Amerikaner vor ihm einholen, würde er zum jüngsten Weltranglistenersten in der Geschichte der WDF aufsteigen. Es wirkt eher wie eine Frage des Wann als des Ob, doch vorerst muss der junge Schotte Geduld beweisen.
Der Las-Vegas-Finalist Alex Spellman macht ebenfalls Boden gut. Dank der 111 Punkte für seinen Finaleinzug klettert er auf Rang vier. Der Aufstieg der beiden Amerikaner hat Folgen für die Konkurrenz: Jenson Walker (552 Punkte) und Raymond Smith (532 Punkte) rutschen jeweils um zwei Plätze ab und finden sich nun auf den Positionen fünf und sechs wieder.
Deutlich härter trifft es James Beeton, der mit nun 430 Punkten auf Rang zwölf zurückfällt. Mehrere Spieler profitieren von diesem Abrutschen: Neil Duff und Jeff Smith stehen auf den Plätzen sieben und acht, Matt Clark klettert solide um zwei Positionen auf Rang neun, und Corné Groeneveld etabliert sich auf Platz zehn.
Schon am kommenden Wochenende geht es weiter mit einem Triple-Header in der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Parallel dazu steht in Edmonton, Kanada, ein weiteres Turnier auf dem Programm.

WDF Ranking - Herren-Update

RangSpielerPunkte
1Jason Brandon674
2Leonard Gates622
3Mitchell Lawrie591
4Alex Spellman557
5Jenson Walker552
6Raymond Smith532
7Neil Duff493
8Jeff Smith458
9Matt Clark442
10Corné Groeneveld437
11David Fatum436
12James Beeton430
13Ben Robb400
14David Pallett400
15Liam Maendl-Lawrance397
16Paul Krohne391
17Francois Schweyen375
18Caleb Hope364
19Thomas Junghans363
20Stefan Schroder362
21Jonny Tata336
22Ross Montgomery330
23Brian Raman326
24Alex Williams326
25Vince Tipple322
26Sybren Gijbels319
27Andy Davidson311
28Dennis Nilsson311
29Jim McEwan310
30Cliff Prior293
31Kevin Luke289
32Dalibor Šmolík264
33Johan Engström260
34Marcus Maier259
35Ethan De Veyra255
36Daniel Bauerdick247
37Jiri Brejcha242
38Ryan Hogarth235
39Nick Fullwell231
40David Davies227
41Callum Francis217
42Jonas Masalin215
43Dustin Holt215
44András Borbély214
45Darren Johnson214
46Clint Clarkson212
47Haruki Muramatsu207
48Mal Cuming205
49Christian Perez202
50Karl Schaefer200
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