PDC-Kalender im März: UK Open als Highlight eines prall gefüllten Programms – Topstars zu Gast in Berlin und Göttingen

PDC
Montag, 02 März 2026 um 18:30
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Der März 2026 ist gespickt mit Top-Darts. Der Kalender bietet eine Abfolge großer Turniere, mit Spielabenden in der Premier League, mehreren Players Championships und diversen Events der European Tour.
Für Fans bedeutet das nahezu wöchentlich Action auf höchstem Niveau. Nicht nur die etablierten Namen auf dem PDC-Circuit sind im Einsatz. Auch Spieler ohne PDC Tour Card erhalten in diesem Monat reichlich Chancen, sich bei separaten Events und Qualifikationsturnieren zu zeigen.
Damit ist der März nicht nur wichtig für die Weltelite, sondern auch für Dartspieler, die den Sprung ins Profigeschäft schaffen wollen. Nachfolgend folgt eine Übersicht der wichtigsten PDC-Turniere, die im März auf dem Programm stehen.

5.3.2026: Premier League Darts Nacht 5

Der Spieltag der Premier League Darts vor den UK Open wurde in den vergangenen Jahren stets in Exeter ausgetragen, doch mit dieser Tradition ist seit dieser Saison Schluss. Der fünfte Abend findet in der walisischen Hauptstadt Cardiff statt, was noch relativ nah an Minehead liegt.
Das bedeutet ein Heimspiel für sowohl Jonny Clayton als auch Gerwyn Price. Clayton reist sogar als Spitzenreiter der Premier League Darts nach Cardiff. Die walisischen Fans bekommen einen echten Kracher zu sehen, denn Clayton trifft auf die Nummer zwei Gian van Veen. Price spielt gegen Stephen Bunting, den Sieger des vierten Spieltages in Belfast. Michael van Gerwen kreuzt die Klingen mit Luke Humphries, und Luke Littler misst sich mit Josh Rock.
An jedem Abend können Spieler Zähler für die Tabelle verdienen. Der Wochensieger sammelt fünf Punkte, während der unterlegene Finalist drei Punkte mitnimmt. Die Spieler, die im Halbfinale ausscheiden, erhalten zwei Punkte.
Gerwyn Price & Jonny Clayton schütteln sich auf der Bühne die Hand.
Der 5. März ist bei Gerwyn Price und Jonny Clayton rot im Kalender markiert

6.-8.3.2026: UK Open

Ein wichtiger Fixpunkt im März sind immer die UK Open, eines der einzigartigsten Turniere im PDC-Kalender. Mit nicht weniger als 160 Teilnehmern ist der FA Cup des Darts auch das Major mit den meisten Startern.
Besonders macht das Turnier, dass nach jeder Runde neu gelost wird. Das führt dazu, dass große Namen schon früh im Turnier aufeinandertreffen können, was den weniger bekannten Spielern ebenfalls eine gute Chance eröffnet, bei einem großen Turnier weit zu kommen.
Luke Littler ist der Titelverteidiger bei den UK Open. „The Nuke“ feierte im Finale des Vorjahres einen klaren 11:2-Sieg gegen den dreifachen Turniersieger James Wade.

12.3.2026: Premier League Darts Nacht 6

Die Premier League Darts steht vor dem sechsten Spieltag. Die Stars sind am 12. März in der Stadt von Robin Hood, also Nottingham, zu bewundern. In der Motorpoint Arena treffen Josh Rock und Stephen Bunting aufeinander, während Jonny Clayton den Kampf mit Michael van Gerwen aufnimmt. Luke Humphries spielt gegen seinen Angstgegner Gian van Veen, und Luke Littler kreuzt die Klingen mit Gerwyn Price.

13.-15.3.2026: European Darts Trophy Göttingen(ET2)

Die European Tour nimmt in diesem März ebenfalls wieder Fahrt auf. Zur Monatsmitte sind wir im deutschen Göttingen zu Gast für das zweite Turnier des Jahres. Die European Darts Trophy bietet ein Top-Starterfeld, unter anderem mit Luke Humphries, Gian van Veen, Michael van Gerwen, Gary Anderson und Gerwyn Price.
Der Titelverteidiger in Göttingen ist jedoch Nathan Aspinall. „The Asp“ konnte dort im vergangenen Jahr erstmals in seiner Karriere ein Euro-Tour-Turnier gewinnen und tat dies dank eines 8:4-Sieges über Ryan Joyce im Endspiel.
Nathan Aspinall schreit seine Freude heraus
Nathan Aspinall krönte sich 2025 zum Sieger der European Darts Trophy

19.3.2026: Premier League Darts Nacht 7

Mit Spieltag sieben nähert sich die Premier League dem Ende der ersten Saisonhälfte. Diesmal gastiert der Darts-Tross in Dublin, wo die Spieler ihr Glück versuchen wollen. Der Abend in der irischen Hauptstadt wird mit dem niederländischen Duell zwischen Gian van Veen und Michael van Gerwen eröffnet. Luke Littler trifft auf Stephen Bunting, und Josh Rock bekommt es mit Gerwyn Price zu tun. Jonny Clayton und Luke Humphries kämpfen darum, wer der vierte Halbfinalist in Dublin wird.

20.-22.3.2026: Belgian Darts Open (ET3)

Nach dem Premier-League-Abend in Antwerpen im Februar dürfen die belgischen Fans die besten Dartspieler der Welt erneut aus nächster Nähe erleben. In der belgischen Ortschaft Wieze werden die Belgian Darts Open vom 20. bis 22. März ausgetragen.
Dieses Turnier ist Teil der PDC European Tour. In den vergangenen zwei Saisons durfte jeweils Luke Littler in Wieze den Pokal in die Höhe stemmen. 2024 besiegte er Rob Cross im Finale mit 8:7, nachdem Littler im Endspiel einen 9-Darter warf. Im Vorjahr hielt er Mike De Decker vom Titel fern.

21.-22.3.2026: PDC Women's Series 5-8

Auch die Women’s Series hat im März einen Platz im PDC-Kalender. Auf diesem Circuit treffen die besten Dartspielerinnen der Welt in einer Reihe von Turnieren aufeinander, die im internationalen Gefüge zunehmend an Bedeutung gewinnen. Verteilt über zwei Tage stehen vier Events auf dem Programm, mit direkten Auswirkungen auf die Qualifikation für die großen TV-Turniere.
Der Einsatz ist beträchtlich. Die Spielerinnen sammeln Ranglistenpreisgeld im Rennen um Startplätze unter anderem bei der Darts WM und dem Grand Slam of Darts. Die Women’s Series-Saison umfasst insgesamt 24 Turniere, in denen konstante Leistungen belohnt werden.
Am Jahresende sichern sich die drei bestplatzierten Spielerinnen der Rangliste ein Ticket für die Darts WM. Die Nummer eins der Women’s Series Order of Merit erhält zudem eine Einladung zum Grand Slam of Darts. Darüber hinaus führt auch die Qualifikation für die Women’s World Matchplay über diesen Circuit, wo ebenfalls ein WM-Ticket und ein Startplatz beim Grand Slam of Darts auf dem Spiel stehen.

26.03.: Premier League Darts Nacht 8

Der achte Spieltag der Premier League Darts ist ein Abstecher aufs europäische Festland, denn die Uber Arena in Berlin ist Gastgeber dieses Abends. Der Spielplan für diesen Abend wird erst später festgelegt. Die Paarungen des achten Spieltages hängen nämlich vom Zwischenstand in der Premier League Darts nach sieben Wochen Wettbewerb ab.
Die Tabelle bestimmt die Viertelfinals: Der Spitzenreiter trifft auf den Achten, der Zweite auf den Siebten, und so weiter. Damit hat die aktuelle Tabelle direkten Einfluss auf die Ansetzungen des Abends.
Stephen Bunting zeigt den Pokal
Stephen Bunting gewann 2025 den Abend in Berlin

27.-29.03.: PDC Challenge Tour 6-10

In Leicester steht an diesem Wochenende der zweite Block der Challenge Tour auf dem Programm. Die besten Spieler ohne PDC Tour Card duellieren sich dort drei Tage lang in einem dichten Pensum von fünf Turnieren. Es wird eine kräfteraubende Serie, in der jedes Leg in der Jagd nach dem Aufstieg ins Profifeld zählt.
Die Challenge Tour umfasst in dieser Saison 24 Turniere, verteilt auf fünf Spielwochenenden. Am Ende der Spielzeit stehen große Ziele bereit. Die zwei bestplatzierten Spieler der Endrangliste erhalten eine PDC Tour Card und sind damit in den kommenden zwei Saisons für die Pro Tour startberechtigt.
Zudem gibt es zusätzliche Anreize. Drei Spieler qualifizieren sich über diesen Circuit für die Darts WM, während die Nummer eins der Challenge Tour Order of Merit außerdem ein Ticket für den Grand Slam of Darts verdient. Damit ist die Bühne in Leicester nicht nur eine Chance auf Preisgeld, sondern vor allem ein Sprungbrett Richtung höchstes Niveau.

30.-11.03.: Players Championship 7-8

In Leicester werden die nächsten Players Championship-Turniere ausgetragen. Diese Floor-Events sind ein wesentlicher Bestandteil des PDC-Kalenders. Tour Card-Inhaber spielen dort nicht nur um den Tagessieg und die Prämie von 15.000 Pfund, sondern vor allem um Ranglistenpreisgeld, das in den Qualifikationsrennen für die Majors den Ausschlag geben kann.
Ein Players Championship hat ein Teilnehmerfeld von 128 Spielern. In der Regel sind das die 128 Inhaber einer PDC Tour Card. Meldet sich ein Spieler nicht an oder zieht er zurück, rücken die bestplatzierten Akteure der Challenge Tour Order of Merit nach, um das Feld zu vervollständigen.
Für viele Spieler sind diese Turniere von großer Bedeutung. Die Ergebnisse auf dem Floor bestimmen nämlich, wer sich für die Players Championship Finals qualifiziert. Am Ende der Saison dürfen die 64 besten Spieler der Rangliste nach Minehead reisen, wo das Abschlussevent ausgetragen wird.
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